Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

1. Bezirk, 1010 Wien

Antiquitäten verkaufen in Innere Stadt

Zwischen Ring und Donaukanal liegen Hofburg, Dorotheum und die Händlergassen um Dorotheergasse und Spiegelgasse – Wiens ältester Kunstmarkt.

Die Innere Stadt umfasst die mittelalterliche Altstadt innerhalb der Ringstraße und des Franz-Josefs-Kais sowie die Bauzonen auf dem ehemaligen Glacis. Seit 2001 gehört das historische Zentrum zum UNESCO-Welterbe. Mit rund 16.000 Bewohnerinnen und Bewohnern ist der 1. Bezirk dünn besiedelt; Ministerien, Botschaften, Kanzleien, Banken und Geschäfte prägen die Erdgeschoße, Wohnungen liegen oft in den oberen Stockwerken von Palais und Zinshäusern.

Kein anderer Wiener Bezirk bündelt so viele Sammlungen auf so engem Raum: Kunsthistorisches Museum, Albertina, MAK, Schatzkammer, Hofjagd- und Rüstkammer, Sammlung alter Musikinstrumente, Weltmuseum und Uhrenmuseum liegen in Gehweite zueinander. Das Dorotheum in der Dorotheergasse versteigert hier seit 1788, die Akademie der bildenden Künste am Schillerplatz bildet seit dem 19. Jahrhundert Maler und Architekten aus, die Secession zeigt seit 1898 Gegenwartskunst.

Für den Ankauf bedeutet diese Dichte: In Wohnungen der Inneren Stadt finden sich häufig Objekte, die direkt aus dem lokalen Handel stammen – Glas von J. & L. Lobmeyr aus der Kärntner Straße, Schmuck von A. E. Köchert vom Neuen Markt, Grafiken aus Galerien der Dorotheergasse. Rechnungen, Etuis und Firmenschilder dieser Geschäfte helfen bei der Zuordnung und sollten bei einer Verlassenschaft aufbewahrt werden.

Geschichte

Die Innere Stadt ist das alte Wien selbst: römisches Legionslager Vindobona, babenbergische Residenz, ab 1278 Sitz der Habsburger. Bis 1857 umschloss eine Befestigung mit Basteien und breitem Glacis die Stadt; die Vorstädte lagen außerhalb. 1850 wurden diese Vorstädte eingemeindet, die Altstadt bildete fortan den 1. Bezirk. Mit dem Handschreiben Kaiser Franz Josephs vom 20. Dezember 1857 begann der Abbruch der Mauern, am 1. Mai 1865 wurde die Ringstraße eröffnet.

Die Ringstraßenzeit brachte Parlament, Rathaus, Universität, Hofoper, Burgtheater und die Hofmuseen sowie Hunderte Palais für Adel, Industrielle und Bankiers. Im Textilviertel um Rudolfsplatz und Salzgries hatten bis 1938 zahlreiche jüdische Textilhändler ihre Kontore; Enteignung und Vertreibung nach dem „Anschluss“ veränderten den Bezirk tiefgreifend und sind bis heute eine Frage der Provenienzforschung. Im März und April 1945 brannten Staatsoper und Stephansdom aus, der Philipphof am Albertinaplatz wurde durch Bomben zerstört.

Nach 1945 wurde der Bezirk zum Geschäfts- und Verwaltungszentrum. Die Fußgängerzonen in Kärntner Straße und Graben entstanden in den 1970er-Jahren, Hans Holleins Haas-Haus gegenüber dem Stephansdom 1990. Wohnungen wurden vielfach zu Büros oder Ferienapartments; zugleich bestehen alte Mietverträge, unter denen Familien seit Jahrzehnten dieselbe Wohnung nutzen.

Baubestand

Mittelalter und Barock stehen dicht nebeneinander: Stephansdom mit der Steinkanzel um 1500 und Anton Pilgrams Orgelfuß von 1513, Maria am Gestade, Ruprechtskirche, Minoriten- und Augustinerkirche; dazu die Barockpalais der Herrengasse und Freyung, etwa das Palais Daun-Kinsky von Johann Lukas von Hildebrandt (1713–1716) und das Winterpalais des Prinzen Eugen in der Himmelpfortgasse von Johann Bernhard Fischer von Erlach und Hildebrandt. Der Prunksaal der Hofbibliothek am Josefsplatz entstand nach Plänen Fischer von Erlachs bis 1726, die Kuppelfresken malte Daniel Gran. Andrea Pozzo gestaltete das Innere der Jesuitenkirche.

Die Ringstraße zeigt den Historismus in voller Breite: Theophil Hansen baute Parlament, Börse, Musikverein und Akademie, Heinrich von Ferstel Universität und Palais Ferstel, Friedrich von Schmidt das Rathaus, Gottfried Semper und Carl von Hasenauer Burgtheater und Hofmuseen, August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll die Hofoper (1861–1869). Die Moderne folgt mit Otto Wagners Postsparkasse (1904–1906), Joseph Maria Olbrichs Secession (1897/98), Jože Plečniks Zacherlhaus (1903–1905) und Adolf Loos’ Haus am Michaelerplatz (1909–1911), seiner American Bar (1908) und dem Herrenausstatter Knize am Graben. Das Hochhaus Herrengasse von Siegfried Theiss und Hans Jaksch (1932) und Holleins Ladenportale für Retti und Schullin führen ins 20. Jahrhundert.

Wohnungen, Häuser, Verlassenschaften

Wohnen bedeutet hier meist Altbau: Beletage-Wohnungen in Ringstraßenpalais mit Raumhöhen über vier Metern, Parkett, Kachelöfen und Flügeltüren, daneben kleinere Wohnungen in barocken Bürgerhäusern mit Pawlatschenhöfen. Gemeindebauten gibt es im 1. Bezirk kaum. Viele Haushalte sind über Generationen gewachsen; Möbel wurden passend zu den Raumhöhen angeschafft – hohe Bücherkästen, Vitrinen, Standuhren, Luster.

Bei Verlassenschaften stehen deshalb häufig komplette Einrichtungen eines Stils an, etwa ein Speisezimmer des Historismus, ein Biedermeier-Salon oder eine Bibliothek mit Lederbänden. Großformatige Möbel lassen sich nicht immer über enge Stiegenhäuser abtransportieren; Zerlegbarkeit und Maße gehören daher früh in die Besichtigung.

Wer hier gelebt, gearbeitet und gebaut hat

Künstler

Manufakturen & Werkstätten

Epochen & Stile

Museen und Sammlungen

Kunsthistorisches Museum
Gemäldegalerie mit Bruegel, Tizian und Velázquez, Kunstkammer mit Benvenuto Cellinis Saliera, Münzkabinett.
Albertina
Eine der größten grafischen Sammlungen der Welt, darunter Albrecht Dürers „Feldhase“.
MAK – Museum für angewandte Kunst
Möbel, Glas, Porzellan, Textilien und Asiatika, Schwerpunkt Wiener Werkstätte und Thonet-Bugholz.
Kaiserliche Schatzkammer
Reichskrone, Insignien und Kleinodien des Heiligen Römischen Reichs und des Kaisertums Österreich.
Hofjagd- und Rüstkammer
Harnische, Blankwaffen und Jagdwaffen aus habsburgischem Besitz in der Neuen Burg.
Sammlung alter Musikinstrumente
Tasteninstrumente, darunter Flügel aus Wiener Werkstätten, sowie Renaissance-Instrumente in der Neuen Burg.
Weltmuseum Wien
Ethnografische Sammlungen aus Afrika, Ozeanien, Asien und Amerika in der Neuen Burg.
Silberkammer der Hofburg
Hoftafelsilber, Porzellan und Tafelaufsätze des Wiener Hofes.
Uhrenmuseum Wien
Taschen-, Stand- und Turmuhren vom 15. bis 20. Jahrhundert am Schulhof.
Globenmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek
Erd- und Himmelsgloben sowie Planetarien im Palais Mollard in der Herrengasse.
Secession
Gustav Klimts Beethovenfries von 1902 und wechselnde Gegenwartskunst.

Kunst- und Altwarenhandel

  • Tandelmarkt: Der Wiener Altwarenmarkt ist bereits 1404 auf der Brandstätte gegenüber dem Riesentor des Stephansdoms belegt und lag im 17. Jahrhundert vor dem Kärntnertor.
  • Dorotheum: 1707 von Kaiser Joseph I. als Versatz- und Fragamt gegründet, seit 1788 im ehemaligen Dorotheerkloster; das heutige Palais von Emil von Förster wurde 1901 eröffnet.
  • Händlerzone um Dorotheergasse, Spiegelgasse, Plankengasse, Stallburggasse, Habsburgergasse und Bräunerstraße mit Antiquitäten-, Grafik- und Kunsthandlungen.
  • Galerien der Gegenwartskunst in Seilerstätte, Grünangergasse und Dorotheergasse, dazu die Galerie nächst St. Stephan, seit 1954 Treffpunkt der Nachkriegsavantgarde.
  • Juwelierzone Graben, Kohlmarkt und Kärntner Straße mit Firmen, die seit dem 19. Jahrhundert für Hof und Adel arbeiteten.

Orte

Stephansdom, Hofburg mit Neuer Burg und Josefsplatz, Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek, Kunsthistorisches Museum und Naturhistorisches Museum am Maria-Theresien-Platz, Wiener Staatsoper, Hauptgebäude der Universität Wien, Musikverein, Akademie der bildenden Künste am Schillerplatz, Postsparkasse am Georg-Coch-Platz, Looshaus am Michaelerplatz, Ankeruhr am Hohen Markt, Palais Ferstel mit Café Central, Haas-Haus, Dorotheum in der Dorotheergasse

Vollständiges Register für Innere Stadt

Jeder Künstler, jede Manufaktur, jede Epoche, jedes Material und jede Teppichprovenienz, die wir ankaufen. Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 1. Bezirk.

Künstlerinnen & Künstler

865

Gotik & Renaissance

Klassizismus

Nachkriegsmoderne & Art Club

Internationale Malerei 19. Jh.

Informel & Abstraktion

Internationale Editionen & Grafik

Aquarell & Vedute

Wiener Barock

Bildhauerei der Moderne

Biedermeier

Wiener Moderne

Secession

Historismus

Fotografie

Neue Malerei

Internationale Kunst nach 1945

Grafik & Gebrauchsgrafik

Internationale Moderne

Pop & erzählende Malerei

Silber, Metall & Schmuck

Design 20. Jh.

Internationale Grafik

Kunstgewerbeschule & Keramik

Alte Meister

Konzept, Installation & Lichtkunst

Architektur der Wiener Moderne

Skulptur der Gegenwart

Musik (Autographen & Noten)

Architektur 20. & 21. Jh.

Ringstraßen-Bildhauer

Expressionismus

Bronzen & Art déco

Bildhauerei Barock & Klassizismus

Glas

Zwischenkriegszeit

Genre & Tiermalerei

Stimmungsimpressionismus

Medaillenkunst

Phantastischer Realismus

Wiener Aktionismus

Wiener Werkstätte

Literatur & Wissenschaft (Autographen)

Klassizismus & Biedermeier-Architektur

Wiener Kinetismus

Impressionismus

Gegenwartskunst Wien

Orientalismus

Neue Sachlichkeit

Theater & Bühne (Autographen)

Barockarchitektur

Ringstraßen-Architektur

Mode & Salon

Malerei 19. Jh.

Kunsthandel, Sammler & Mäzene

Fahrzeugbau & Technik

Manufakturen & Marken

368

Juweliere & Schmuck

Armbanduhren

Silber & Metall

Taschenuhren & Großuhren

Keramik

Spielzeug & Modellbahn

Werbung & Markenartikel

Verlage, Druck & Papier

Möbel

Leuchten

Porzellan

Musikinstrumente

Fahrzeuge

Glas & Kristall

Mode & Lederwaren

Kameras, Radio & Technik

Bronze

Instrumente & Globen

Kunsthandel & Auktionen

Schreibgeräte & Raucherbedarf

Verkehr & Reisen

Textil

Münzen, Medaillen & Orden

Banknoten & Wertpapiere

Design & Kunstgewerbe

Epochen & Stilrichtungen

117

Weitere

Materialien, Techniken & Punzen

266

Edelmetalle

Email, Steine & Schmuck

Malerei & Grafik

Hölzer & Möbelbau

Stein & Bildhauerei

Fotografie

Punzen & Marken

Glas

Keramik & Porzellan

Metall & Bronze

Textil & Kunststoffe

Teppiche nach Herkunft

155

Persien – Dorf & Region

Technik & Formate

Afghanistan, Pakistan & Indien

Muster & Motive

Persien – Nomaden

Kaukasus

Anatolien

Turkmenen & Zentralasien

Persien – Stadt & Manufaktur

Europa & Wien

Nordafrika

China, Tibet & Nepal

Objekte von A bis Z

1056

Briefmarken

Vintage-Mode, Handtaschen & Accessoires

Banknoten & Papiergeld

Wiener Bronzen

Zeitgenössische Kunst

Gemälde & Ölbilder

Skulpturen & Plastiken

Autographen, Handschriften & Dokumente

Tribal Art & außereuropäische Kunst

Musikinstrumente

Fotografie

Klassische Moderne

Altwaren & Hausrat mit Sammlerwert

Bücher & Antiquariat

Gemälde des 19. Jahrhunderts

Porzellan

Teppiche

Lampen, Luster & Leuchter

Alte Meister

Gold & Altgold

Design des 20. Jahrhunderts

Taschenuhren

Wissenschaftliche Instrumente & Globen

Ikonen & sakrale Kunst

Glas & Kristall

Ansichtskarten & Ephemera

Münzen & Medaillen

Grafik, Zeichnungen & Aquarelle

Schmuck & Juwelen

Armbanduhren

Antike Möbel

Silber & Tafelsilber

Schreibgeräte, Feuerzeuge & Raucherbedarf

Pendel-, Stand- & Tischuhren

Militaria, Orden & Uniformen

Textilien, Stickerei & Spitze

Klassische Fahrzeuge

Historische Blankwaffen & Rüstungen

Volkskunst & Krippen

Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst

Jugendstil & Wiener Werkstätte

Dosen, Miniaturen & Objets de vertu

Spielzeug, Puppen & Modellbahnen

Asiatika

Keramik, Majolika & Fayence

Grammophone, Radios, Kameras & Technik

Räumung in Innere Stadt

Die Entrümpelung im 1. Bezirk übernimmt unsere Schwesterseite. Angekaufte Stücke werden angerechnet.

Entrümpelung Innere Stadt auf entruempelung-danube.at

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.