Historismus im 1. Bezirk, 1010 Wien
Historismus in der Inneren Stadt: MAK und Hansens Parlament
Rudolf von Eitelberger gründete 1863 das Museum für Kunst und Industrie, Theophil Hansen baute das Parlament – zwei Pole des Historismus an der Ringstraße.
1863 gründete Rudolf von Eitelberger das k.k. Österreichische Museum für Kunst und Industrie, aus dem das MAK am Stubenring hervorging; 1867 folgte die Kunstgewerbeschule. Das Museum sollte Industrie und Handwerk mit Vorbildern aus der Geschichte versorgen und prägte damit, was Wiener Betriebe in Gotik-, Renaissance- und Barockformen herstellten. Auf der anderen Seite des Rings baute Theophil Hansen das Parlament in griechischen Formen, dazu Börse, Musikverein und Akademie. In den Palais der Ringstraßenzone entstanden in denselben Jahrzehnten ganze Interieurs dieser Neo-Stile.
Im Handel umfasst der Historismus Speisezimmer und Bibliotheken in Neorenaissance, Glas von J. & L. Lobmeyr mit Emailmalerei, Majolika, Tafelsilber, Bronzen und Lederarbeiten. Viele Stücke orientierten sich an Vorbildern, die das Museum sammelte und zeigte; Signaturen und Firmenstempel von Lobmeyr, Thonet oder Wiener Silberschmieden helfen bei der Bestimmung. Großformatige Möbel lassen sich aus Ringstraßenwohnungen nicht immer über enge Stiegenhäuser abtransportieren, deshalb klären wir Zerlegbarkeit und Maße früh.
Sparten im 1. Bezirk
- Antike MöbelInnere Stadt
- Gemälde des 19. JahrhundertsInnere Stadt
- Silber & TafelsilberInnere Stadt
- Glas & KristallInnere Stadt
- PorzellanInnere Stadt
- Keramik, Majolika & FayenceInnere Stadt
- Lampen, Luster & LeuchterInnere Stadt
- Pendel-, Stand- & TischuhrenInnere Stadt
- Wiener BronzenInnere Stadt
- Schmuck & JuwelenInnere Stadt
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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