Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Wiener Werkstätte im 1. Bezirk, 1010 Wien

Wiener Werkstätte am Graben: das Verkaufslokal ab 1907

Ab 1907 verkaufte die Wiener Werkstätte am Graben – in der Juwelier- und Geschäftszone, in der das Großbürgertum einkaufte.

1907 eröffnete die Wiener Werkstätte ihr Verkaufslokal am Graben, mitten in der Zone, in der seit dem 19. Jahrhundert Juweliere und Hoflieferanten für Hof und Adel arbeiteten. Im selben Jahr schied Koloman Moser aus; nach dem Rückzug Fritz Waerndorfers 1914 übernahm die Familie Primavesi die Finanzierung. Zum Kundenkreis gehörte das Großbürgertum der Ringstraße und der Villenbezirke. Wenige Schritte entfernt gestaltete Adolf Loos, ein scharfer Kritiker der Werkstätte, ab 1910 das Portal des Herrenausstatters Knize.

Was am Graben verkauft wurde, kommt heute aus Innenstadthaushalten zurück: Silberdosen, Schmuck, Lederwaren, Postkarten der Wiener Werkstätte, Keramik und Glas. Postkarten tragen rückseitig eine fortlaufende Nummer und den Verlagsaufdruck, Schmuck die Marken der Werkstätte und des Silberschmieds. Gold und Silber prüfen wir auf Feingehalt; der künstlerische Wert liegt bei Originalen weit darüber. Bei Beständen aus jüdischem Familienbesitz vor 1938 und bei Erwerbungen der Jahre 1938 bis 1945 recherchieren wir die Provenienz, bevor wir kaufen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.