Antike Möbel im 1. Bezirk, 1010 Wien
Antike Möbel aus Ringstraßenwohnungen der Inneren Stadt
Beletage-Wohnungen mit über vier Meter hohen Räumen, barocke Bürgerhäuser um den Judenplatz: Sekretäre, Bücherkästen und ganze Speisezimmer sehen wir vor Ort an.
Zwischen Freyung, Herrengasse und Ringstraßenzone wurden Möbel passend zu Raumhöhen über vier Metern angeschafft: Bücherkästen bis knapp unter die Stuckdecke, Vitrinen mit geschliffenen Scheiben, Pfeilerspiegel über Konsoltischen. In den kleineren Wohnungen der barocken Bürgerhäuser mit Pawlatschenhöfen stehen eher Schubladkästen, Schreibkommoden und Biedermeier-Sitzgarnituren. Weil viele Haushalte über Generationen gewachsen sind, kommt bei Verlassenschaften oft ein Ensemble eines Stils zusammen – ein Speisezimmer des Historismus mit Kredenz, Ausziehtisch und Sesseln oder ein Biedermeier-Salon mit Kanapee und Rundtisch.
Michael Thonet arbeitete 1843–1846 mit Carl Leistler an der Ausstattung des Stadtpalais Liechtenstein in der Bankgasse; ab 1849 lieferte er Sessel für das Café Daum am Kohlmarkt. Das Café Museum (1899) und die American Bar im Kärntner Durchgang (1908) richtete Adolf Loos ein. Das Einrichtungshaus Haus & Garten von Josef Frank und Oskar Wlach hatte sein Geschäftslokal in der Bösendorferstraße, ab 1907 unterhielt die Wiener Werkstätte ihr Verkaufslokal am Graben. Als Vergleich dient die Schausammlung zu Empire und Biedermeier im MAK am Stubenring.
Ein Bücherkasten des Historismus passt selten in einem Stück durch ein enges Stiegenhaus. Bei der kostenlosen Besichtigung klären wir, ob Kranzgesims und Sockel abnehmbar sind und welche Maße Türstock und Lift zulassen. Einfahrt und Ladezone in der Fußgängerzone organisieren wir vor dem Abholtermin. Fotos von Rückwand, Schlössern und Papieretiketten erleichtern die Ersteinschätzung. Stammt ein Stück aus einer Wohnung im Textilviertel um Rudolfsplatz und Salzgries, die nach 1938 den Besitzer wechselte, prüfen wir die Herkunft vor dem Angebot.
Was in Innere Stadt häufig auftaucht
- Speisezimmer des Historismus – Kredenz, Ausziehtisch und Sessel aus Ringstraßenpalais der 1860er- bis 1890er-Jahre
- Hohe Bücherkästen und Vitrinen – für Beletage-Räume mit über vier Metern Höhe gebaut
- Thonet-Sessel und Kaffeehausmobiliar – Café Daum und Café Museum als frühe Auftraggeber im Bezirk
- Möbel der Wiener Moderne – Kundschaft von Wiener Werkstätte und Haus & Garten im Großbürgertum
Mit Bezug zu Innere Stadt
Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 1. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.
Michael Thonet
Arbeiten im Palais Liechtenstein mit Carl Leistler (1843–1846) und Sessel für das Café Daum am Kohlmarkt (ab 1849).
Gustav Siegel
Fauteuils in der Postsparkasse nach seinem Entwurf.
Otto Wagner
Postsparkasse am Georg-Coch-Platz (1904–1906 und 1910–1912) und Ankerhaus am Graben 10 (1894/95).
Adolf Loos
Café Museum (1899), American Bar im Kärntner Durchgang (1908), Haus am Michaelerplatz (1909–1911), Herrenmodesalon Knize am Graben 13 (1910–1913).
Joseph Maria Olbrich
Secessionsgebäude in der Friedrichstraße 12 (1897/98).
Josef Hoffmann
Kabarett Fledermaus an der Kärntner Straße (1907), Gesamtausstattung durch die Wiener Werkstätte.
Koloman Moser
Fries der Kranzträgerinnen am Secessionsgebäude.
Marcel Kammerer
Einrichtung der Postsparkasse und Wohnhaus Dorotheergasse 5–7 (mit Hoppe und Schönthal, Preis der Stadt Wien 1915).
Joseph Urban
Rathauskeller im Wiener Rathaus (1898) und Ausstellungshalle des Hagenbundes in der Zedlitzgasse (abgebrochen).
Theophil Hansen
Parlament (1874–1883), Musikverein (1867–1870), Akademie am Schillerplatz (1872–1877), Börse am Schottenring (1874–1877), Palais Epstein und Palais Ephrussi, Fassade der griechisch-orthodoxen Kirche am Fleischmarkt.
Heinrich von Ferstel
Palais Ferstel an der Freyung (1856–1860), Museum für Kunst und Industrie und Kunstgewerbeschule am Stubenring (1868–1877), Universität (1877–1884).
Carl von Hasenauer
Kunsthistorisches und Naturhistorisches Museum (1871–1891), Burgtheater (1874–1888) und Beginn der Neuen Burg.
August Sicard von Sicardsburg
Hofoper am Ring (1861–1869) und Haas-Haus am Stock-im-Eisen-Platz (1866–1868, 1945 zerstört), mit van der Nüll.
Eduard van der Nüll
Innenausstattung der Hofoper (1861–1869).
Robert Oerley
Architektur des Strauss-Lanner-Denkmals im Rathauspark (Figuren Franz Seifert).
Emil Hoppe
Westermannhäuser in der Dorotheergasse (1912–1915).
Otto Schönthal
Westermannhäuser in der Dorotheergasse (1912–1915).
Jože Plečnik
Zacherlhaus an der Brandstätte (1903–1905).
Max Fabiani
Artaria-Haus am Kohlmarkt (1900–1902) und Urania an der Uraniastraße (1909/10).
Oswald Haerdtl
Café Prückel am Stubenring 24 (Neugestaltung 1954), Espresso „Arabia“ am Kohlmarkt 5 (1950) und Stephansplatz 9 (1957), Geschäft Altmann & Kühne mit Hoffmann (1932).
Fritzi Löw
Wandbilder der Textilabteilung der Wiener Werkstätte in der Kärntner Straße 32 (1918, mit Lotte Calm und anderen).
Franz Schuster
Montessori-Kindergarten am Rudolfsplatz (1929–1931, mit Franz Schacherl).
Erich Boltenstern
Ringturm am Schottenring (1950er Jahre), Wiederaufbau der Staatsoper und Hotel Europa am Neuen Markt (1956).
Zaha Hadid
Leitete ab 2000 eine Meisterklasse an der Universität für angewandte Kunst.
Hans Hollein
Kerzengeschäft Retti am Kohlmarkt (1965), Juwelier Schullin am Graben (1974) und am Kohlmarkt (1982), Haas-Haus am Stephansplatz (1990).
Josef Kornhäusel
Stadttempel und Kornhäuselturm in der Seitenstettengasse (1825/26), Schottenstift an der Freyung (1826–1832) und Prunkräume der Albertina.
Domenico Martinelli
Vollendete das Stadtpalais Liechtenstein in der Bankgasse.
Louis Montoyer
Zeremoniensaal der Hofburg (1804–1807) und Erweiterung des Palais Albert von Sachsen-Teschen, der heutigen Albertina, ab 1801.
Oskar Wlach
Einrichtungshaus Haus & Garten in der Bösendorferstraße, ab 1925 mit Josef Frank.
Gebrüder Thonet
Sessel für das Café Daum am Kohlmarkt ab 1849 und erste Verkaufsniederlassung in der Inneren Stadt.
Carl Leistler
Ausstattung des Stadtpalais Liechtenstein in den 1840er-Jahren, mit Michael Thonet.
Haus & Garten
Geschäftslokal in der Bösendorferstraße.
Wiener Werkstätte
Verkaufslokal am Graben ab 1907.
Dorotheum
Stammhaus in der Dorotheergasse, seit 1788 am Ort des ehemaligen Dorotheerklosters; Neubau von Emil von Förster (1898–1901).
Wiener Werkbund
Werkbundausstellung 1930 im Österreichischen Museum für Kunst und Industrie, dem heutigen MAK.
Renaissance
Schweizertor der Hofburg, Stallburg mit Arkadenhof, Renaissanceportal der Salvatorkapelle; Kunsthistorisches Museum mit Bruegel-Sammlung.
Frühbarock
Dominikanerkirche (1631–1634), Fassade der Kirche Am Hof (1662) mit Mariensäule (1667), Leopoldinischer Trakt der Hofburg.
Hochbarock
Pestsäule am Graben (1693 geweiht) und Jesuitenkirche mit Pozzos Scheinkuppel; Rubens-Bestand im Kunsthistorischen Museum.
Wiener Barock
Prunksaal der Hofbibliothek, Palais Kinsky, Winterpalais des Prinzen Eugen, Peterskirche.
Spätbarock
Providentiabrunnen am Neuen Markt; Prunksarkophag von Balthasar Ferdinand Moll in der Kapuzinergruft.
Rokoko
Bellottos Wiener Veduten im Kunsthistorischen Museum.
Josephinischer Stil
Palais Pallavicini am Josefsplatz, 1783/84 von Hohenberg.
Klassizismus
Theseustempel im Volksgarten, Äußeres Burgtor, Stadttempel in der Seitenstettengasse, Canova-Grabmal in der Augustinerkirche.
Empire
Wiege des Königs von Rom (1811) in der Weltlichen Schatzkammer der Hofburg.
Wiener Empire
Danhauser-Entwurfszeichnungen im MAK; Prunkräume der Albertina mit Ausstattung der 1820er-Jahre.
Biedermeier
MAK am Stubenring mit Schausammlung zu Empire und Biedermeier.
Zweites Rokoko
Stadtpalais Liechtenstein in der Bankgasse mit Ausstattung 1837–1847; Kaiserappartements der Hofburg.
Historismus
MAK am Stubenring, 1863 als Museum für Kunst und Industrie gegründet; Parlament von Theophil Hansen.
Neorenaissance
Staatsoper, MAK-Gebäude, Hauptgebäude der Universität, Kunst- und Naturhistorisches Museum, Palais Ephrussi.
Neobarock
Neue Burg am Heldenplatz, Michaelertrakt der Hofburg, ehemaliges Kriegsministerium am Stubenring, Ronacher.
Ringstraßenstil
Ringstraße mit Staatsoper, Parlament, Rathaus, Universität, Burgtheater, Hofmuseen, Börse, Palais Ephrussi und Epstein.
Makartstil
Makart-Lünetten im Stiegenhaus des Kunsthistorischen Museums.
Jugendstil
Postsparkasse von Otto Wagner, Ankerhaus am Graben, Zacherlhaus von Jože Plečnik.
Geometrischer Jugendstil
Postsparkasse von Otto Wagner mit Aluminiumdetails; MAK mit Möbeln und Metallarbeiten.
Art déco
Hochhaus Herrengasse von Siegfried Theiss und Hans Jaksch (1931/32).
Wiener Wohnkultur der Zwischenkriegszeit
Einrichtungshaus Haus & Garten in der Bösendorferstraße.
Arts and Crafts
Secession, deren achte Ausstellung 1900 Ashbee und Mackintosh zeigte.
Brutalismus
Juridicum an der Schottenbastei, ab 1968 errichtet.
Floraler Jugendstil
Engel-Apotheke in der Bognergasse mit Mosaikfassade nach Oskar Laske.
Fünfzigerjahre-Design
Café Prückel am Stubenring mit Einrichtung der 1950er-Jahre.
Gotik
Stephansdom mit Albertinischem Chor und Südturm, Maria am Gestade, Augustinerkirche und Minoritenkirche.
Manierismus
Kunsthistorisches Museum mit Arcimboldo und Kunstkammer; Rudolfinische Hauskrone in der Weltlichen Schatzkammer der Hofburg.
Memphis
Universität für angewandte Kunst, an der Matteo Thun Produktgestaltung und Keramik lehrte.
Ming-Dynastie
MAK und Weltmuseum Wien in der Neuen Burg mit chinesischer Keramik und Kunsthandwerk.
Nachkriegsmoderne
Ringturm am Schottenring von Erich Boltenstern (1953–1955).
Neogotik
Rathaus von Friedrich von Schmidt (1872–1883).
Postmoderne
Haas-Haus am Stephansplatz (1985–1990) und Juwelier Schullin am Graben (1974) von Hans Hollein.
Qing-Dynastie
Weltmuseum Wien und MAK mit Kunst der Qing-Zeit.
Romantik
Albertina mit Zeichnungen der Romantik.
Space Age
Ehemaliges Kerzengeschäft Retti am Kohlmarkt von Hans Hollein (1965).
Spätgotik
Kanzel, Orgelfuß mit Pilgram-Selbstbildnis, Hochgrab Friedrichs III. und Wiener Neustädter Altar im Stephansdom.
Stil der Wiener Werkstätte
Archiv der Wiener Werkstätte im MAK; Kabarett Fledermaus von 1907.
Wiener Moderne
Looshaus am Michaelerplatz (1910/11) und Café Museum (1899) von Adolf Loos.
Objektgruppen
- Biedermeier-Sekretär
- Biedermeier-Sitzgarnitur
- Biedermeier-Kanapee
- Biedermeier-Rundtisch
- Schubladkasten
- Wäschekasten
- Bauernkasten
- Tabernakelsekretär
- Schreibkommode
- Barocke Kommode
- Vitrine
- Kredenz
- Psyche
- Konsoltisch mit Pfeilerspiegel
- Récamière
- Thonet-Sessel
- Kaffeehaus-Sessel
- Bugholz-Schaukelstuhl
- Jugendstil-Fauteuil
- Spieltisch
- Nähtisch
- Bücherkasten
- Truhe
- Herrenschreibtisch
- Gründerzeit-Speisezimmer
- Art-déco-Schlafzimmer
Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien
Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 1. Bezirk.
Künstler
60
- Josef Danhauser1805–1845
- Michael Thonet1796–1871
- August Thonet1829–1910
- Gustav Siegel1880–1970
- Otto Wagner1841–1918
- Adolf Loos1870–1933
- Joseph Maria Olbrich1867–1908
- Josef Hoffmann1870–1956
- Koloman Moser1868–1918
- Otto Prutscher1880–1949
- Dagobert Peche1887–1923
- Marcel Kammerer1878–1959
- Joseph Urban1872–1933
- Theophil Hansen1813–1891
- Heinrich von Ferstel1828–1883
- Carl von Hasenauer1833–1894
- August Sicard von Sicardsburg1813–1868
- Eduard van der Nüll1812–1868
- Hugo Gorge1883–1934
- Carl Witzmann1883–1952
- Robert Oerley1876–1945
- Leopold Bauer1872–1938
- Hubert Gessner1871–1943
- Emil Hoppe1876–1957
- Otto Schönthal1878–1961
- Jože Plečnik1872–1957
- Max Fabiani1865–1962
- Ernst Lichtblau1883–1963
- Josef Frank1885–1967
- Oskar Strnad1879–1935
- Oswald Haerdtl1899–1959
- Walter Loos1905–1974
- Clemens Holzmeister1886–1983
- Fritzi Löw1892–1975
- Franz Schuster1892–1972
- Felix Augenfeld1893–1984
- Franz Singer1896–1954
- Paul Theodore Frankl1886–1958
- Wolfgang Hoffmann1900–1969
- Friedrich Kiesler1890–1965
- Ernst Plischke1903–1992
- Margarete Schütte-Lihotzky1897–2000
- Erich Boltenstern1896–1991
- Paul Engelmann1891–1965
- Michael Haberlandt1860–1940
- Zaha Hadid1950–2016
- Hans Hollein1934–2014
- Josef Kornhäusel1782–1860
- Domenico Martinelli1650–1718
- Louis Montoyerum 1749–1811
- Richard Neutra1892–1970
- Jean Nouvelgeb. 1945
- Nikolaus Pacassi1716–1790
- Anna-Lülja Praun1906–2004
- Roland Rainer1910–2004
- Gerrit Rietveld1888–1964
- Karl Schwanzer1918–1975
- Franz Sobek20. Jahrhundert
- Johannes Spalt1920–2010
- Oskar Wlach1881–1963
Manufakturen & Marken
33
- Gebrüder Thonetseit 1849 (Werkstatt), Firmenname seit 1853
- Jacob & Josef Kohnab den 1860er-Jahren bis 1914, danach Kohn-Mundus
- Mundus1907–1922, danach Thonet-Mundus
- D. G. Fischel Söhneab den 1870er-Jahren bis Zwischenkriegszeit
- TONFabrik seit 1861, Firmenname TON seit 1953
- Portois & Fixab 1881 bis ins 20. Jahrhundert
- Friedrich Otto Schmidtzweite Hälfte 19. Jahrhundert bis 20. Jahrhundert
- Bernhard Ludwigzweite Hälfte 19. Jahrhundert bis 20. Jahrhundert
- Joseph Danhauser'sche Möbelfabrik1804–1838
- Carl Leistlererste Hälfte 19. Jahrhundert bis 1850er-Jahre
- Sandor Jarayspätes 19. Jahrhundert bis Zwischenkriegszeit
- Wittmannseit 1896
- Prag-Rudniker Korbwarenfabrikationum 1900 bis Zwischenkriegszeit
- Haus & Gartenseit 1925
- Wiener Werkstätte1903–1932
- Deutsche Werkstätten Hellerauseit 1898
- Artekseit 1935
- Askoseit 1918
- Carl Hansen & Sønseit 1908
- Cassinaseit 1927
- Dorotheumseit 1707
- Établissements Galléum 1873–1936
- FontanaArteseit 1932
- Fritz Hansenseit 1872
- Herman Millerseit 1923 unter diesem Namen
- Kartellseit 1949
- Wiener Klavierbauer des Biedermeierum 1780–1850
- Knollseit 1938
- Memphis Milano1981–1988
- Svenskt Tennseit 1924
- Tectaseit 1972
- Vitraseit 1950
- Wiener Werkbundgegründet 1912
Epochen & Stile
53
- Renaissanceum 1420–1600 (nördlich der Alpen ab etwa 1500)
- Frühbarockum 1600–1680
- Hochbarockum 1680–1730
- Wiener Barockum 1683–1740
- Spätbarockum 1730–1770
- Rokokoum 1730–1770
- Zopfstilum 1760–1790
- Josephinischer Stilum 1780–1800
- Louis-seizeum 1760–1792
- Klassizismusum 1770–1840
- Empireum 1804–1830
- Wiener Empireum 1804–1820
- Biedermeier1815–1848
- Zweites Rokokoum 1830–1870
- Historismusum 1840–1914
- Neorenaissanceum 1860–1895
- Neobarockum 1870–1914
- Gründerzeitum 1850–1914 (Gründerjahre 1867–1873)
- Ringstraßenstilum 1860–1890
- Makartstilum 1870–1890
- Jugendstilum 1895–1914
- Geometrischer Jugendstilum 1900–1915
- Art découm 1920–1940
- Heimatstilum 1905–1960
- Volkskunst17.–20. Jahrhundert
- Alpenländischer Stil17.–19. Jahrhundert
- Wiener Wohnkultur der Zwischenkriegszeitum 1919–1938
- Art nouveauum 1890–1910
- Arts and Craftsum 1860–1910
- Bauhaus1919–1933
- Brutalismusum 1950–1980
- Chinoiserieum 1680–1790, Wiederbelebung im 19. Jahrhundert
- De Stijl1917–1931
- Directoireum 1790–1804
- Floraler Jugendstilum 1895–1905
- Fünfzigerjahre-Designum 1948–1962
- Gotikum 1230–1500
- Kubismusum 1907–1925
- Manierismusum 1520–1620
- Memphis1980–1988
- Mid-Century Modernum 1945–1970
- Ming-Dynastie1368–1644
- Nachkriegsmoderneum 1945–1970
- Neogotikum 1840–1900
- Orientalismusum 1830–1914
- Postmoderneum 1970–1995
- Qing-Dynastie1644–1911
- Romantikum 1790–1850
- Skandinavisches Designum 1930–1975
- Space Ageum 1957–1975
- Spätgotikum 1430–1530
- Stil der Wiener Werkstätte1903–1932
- Wiener Moderneum 1890–1918
Materialien, Techniken & Punzen
45
- Kirschholz
- Nussholz
- Wurzelnuss
- Mahagoni
- Pyramidenmahagoni
- Esche
- Ahorn
- Eiche
- Obstholz
- Fichte und Weichholz
- Karelische Birke
- Palisander
- Ebenholz
- Furnier
- Massivholz
- Intarsie
- Marketerie
- Boulle-Technik
- Schellackpolitur
- Ebonisierung
- Polimentvergoldung
- Bugholz
- Wiener Geflecht
- Schwalbenschwanzverbindung
- Handgeschmiedete Nägel
- Blattgold
- Feuervergoldung
- Formsperrholz
- Glasfaserverstärkter Kunststoff
- Kreidegrund
- Lack
- Leder
- Lindenholz
- Marmor
- Ölvergoldung
- Ormolu
- Patina
- Pietra dura
- Rattan
- Resopal
- Rosenholz
- Schildpatt
- Stahlrohr
- Teakholz
- Thuja
Fragen zu Antike Möbel
Sind bemalte Bauernkästen gefragt?
Ja, besonders mit originaler Bemalung, Jahreszahl und Namen. Spätere Übermalungen und Heimatstil-Möbel des 20. Jahrhunderts werden geringer bewertet.
Was passiert mit Möbeln ohne Marktwert?
Sie bleiben auf Wunsch in der Wohnung oder werden im Zuge der Räumung entsorgt, die unsere Wiener Schwesterseite übernimmt. Für Restbestände aus Verlassenschaften sind wir im EDM als Abfallsammler nach § 24a AWG 2002 registriert.
Woran erkenne ich ein echtes Biedermeiermöbel?
Soll ich ein Möbel vor dem Verkauf restaurieren lassen?
Nein. Eine Restaurierung ist aufwendig und kann die originale Oberfläche zerstören, die für Sammler wichtig ist. Bewertet wird das Möbel im vorhandenen Zustand.
Antike Möbel in den Nachbarbezirken
Weitere Sparten in Innere Stadt
- Alte Meister
- Gemälde des 19. Jahrhunderts
- Klassische Moderne
- Zeitgenössische Kunst
- Gemälde & Ölbilder
- Grafik, Zeichnungen & Aquarelle
- Fotografie
- Skulpturen & Plastiken
- Wiener Bronzen
- Jugendstil & Wiener Werkstätte
- Design des 20. Jahrhunderts
- Glas & Kristall
- Porzellan
- Keramik, Majolika & Fayence
- Silber & Tafelsilber
- Gold & Altgold
- Schmuck & Juwelen
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- Taschenuhren
- Pendel-, Stand- & Tischuhren
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- Ansichtskarten & Ephemera
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- Spielzeug, Puppen & Modellbahnen
- Asiatika
- Ikonen & sakrale Kunst
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- Tribal Art & außereuropäische Kunst
- Wissenschaftliche Instrumente & Globen
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- Grammophone, Radios, Kameras & Technik
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- Dosen, Miniaturen & Objets de vertu
- Schreibgeräte, Feuerzeuge & Raucherbedarf
- Vintage-Mode, Handtaschen & Accessoires
- Klassische Fahrzeuge
- Altwaren & Hausrat mit Sammlerwert
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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