Emil Hoppe im 1. Bezirk, 1010 Wien
Emil Hoppe in der Dorotheergasse: die Westermannhäuser
In der Dorotheergasse, mitten in der Händlerzone der Inneren Stadt, errichtete Emil Hoppe 1912–1915 die Westermannhäuser.
Die Dorotheergasse ist seit dem 18. Jahrhundert mit dem Kunsthandel verbunden: Das Dorotheum, 1707 als Versatzamt gegründet, bezog 1901 sein Palais von Emil von Förster, ringsum arbeiten Antiquitäten- und Grafikhändler. Zwischen 1912 und 1915 baute Emil Hoppe hier die Westermannhäuser, Wohn- und Geschäftsbauten in der sachlicheren Sprache der späten Wagnerschule. Hoppe galt als glänzender Zeichner; seine Perspektiven prägten das Bild der Schule in der Fachpresse. In derselben Gasse liegt das Café Hawelka, Treffpunkt der Nachkriegsboheme.
Originalzeichnungen der Wagnerschule in Tusche, Bleistift oder Aquarell sind von den Lichtdrucken der Publikationen klar zu trennen: Papierstruktur, Strichaufbau und Korrekturen verraten das Original. Wir kaufen Architekturzeichnungen, Zeitschriftenjahrgänge von „Der Architekt“ und Mappenwerke, außerdem Möbel und Metallarbeiten der Wiener Moderne. Wohnungen zwischen Graben und Albertina besichtigen wir kostenlos; für Kunstwerke aus jüdischem Vorbesitz vor 1938 klären wir die Herkunft.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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