Josef Mikl im 1. Bezirk, 1010 Wien
Josef Mikl in der Hofburg: der Große Redoutensaal nach 1992
Nach dem Brand der Hofburg im November 1992 malte Josef Mikl bis 1997 die Decken- und Wandbilder des Großen Redoutensaals.
Im November 1992 brannten Teile der Hofburg, darunter die Redoutensäle am Josefsplatz. Josef Mikl erhielt den Auftrag für die malerische Ausstattung des Großen Redoutensaals und führte die Decken- und Wandbilder bis 1997 aus. Der 1929 geborene Wiener war an der Akademie Schüler Josef Dobrowskys und gehörte mit Wolfgang Hollegha, Markus Prachensky und Arnulf Rainer zum Kreis, den Otto Mauer in seiner Galerie nächst St. Stephan versammelte und der ab Mitte der 1950er-Jahre der abstrakten Malerei in Wien zum Durchbruch verhalf.
Mikls Gemälde, Gouachen, Aquarelle und Druckgrafik zeigen kräftige Farbe und schnelle Gesten; Arbeiten aus den Jahren der Galerie nächst St. Stephan sind gesucht. Signatur, Datierung, Werktitel auf der Rückseite und Galerieetiketten helfen bei der Einordnung, Skizzen zum Redoutensaal bilden eine eigene Werkgruppe. Druckgrafik prüfen wir auf Auflagenvermerk und Papier. In Sammlungen der Inneren Stadt, die über die Galerien von Grünangergasse und Seilerstätte gewachsen sind, tauchen Mikl-Blätter mit Etiketten auf.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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