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Antiquitäten Wien

Frühbarock im 1. Bezirk, 1010 Wien

Frühbarock in der Inneren Stadt: Dominikanerkirche und Am Hof

Dominikanerkirche (1631–1634), die Fassade der Kirche Am Hof (1662) mit der Mariensäule (1667) und der Leopoldinische Trakt der Hofburg zeigen den Wiener Frühbarock.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg trugen Orden und Hof die Gegenreformation in neue Bauten. Die Dominikaner errichteten 1631–1634 ihre Kirche an der Postgasse, die Jesuiten gaben der Kirche Am Hof 1662 eine neue Fassade, vor der seit 1667 die Mariensäule steht. Unter Leopold I. entstand ab 1660 der Leopoldinische Trakt der Hofburg. Baumeister aus Oberitalien, darunter Mitglieder der Familien Carlone und Canevale, prägten diese Jahrzehnte; die Universitätskirche der Jesuiten wurde 1631 geweiht.

Frühbarocke Objekte erkennt man an Knorpel- und Ohrmuschelwerk, gedrehten Säulen, Ebenholzfurnier und schwarz gebeizten Rahmen. Im Handel kommen Kabinettschränke, Andachtsbilder, Holzskulpturen, Zinn und Silber des 17. Jahrhunderts vor, häufiger jedoch Nachschöpfungen des Historismus im „altdeutschen“ Stil. Echte Stücke zeigen auf der Rückseite handgesägtes Nadelholz, Werkzeugspuren und alte Reparaturen. Sakrale Objekte können aus Kirchen und Klöstern stammen; Herkunft und Besitzwechsel klären wir deshalb vor dem Ankauf.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.