Gustav Gurschner im 1. Bezirk, 1010 Wien
Gustav Gurschner in der Inneren Stadt: Denkmal in der Augustinerkirche
Ein Reiterdenkmal für das Dragonerregiment Nr. 14 in der Augustinerkirche stammt von Gustav Gurschner, dem Bildhauer der Jugendstil-Lampen und Türklopfer.
Die Augustinerkirche neben der Hofburg war Hofpfarrkirche der Habsburger; Franz Joseph und Elisabeth wurden hier 1854 getraut, in der Herzgruft stehen die Herzurnen der Familie. In diesem Raum hängt ein Reiterdenkmal Gustav Gurschners für das Dragonerregiment Nr. 14. Der 1873 in Mühldorf am Inn geborene, in Bozen aufgewachsene Bildhauer lernte ab 1888 an der Kunstgewerbeschule bei August Kühne und Otto König und begegnete 1897 in Paris Alexandre Charpentier, dessen Reliefkunst ihn prägte.
Im Handel tauchen vor allem Gurschners Gebrauchsbronzen auf: Tischlampen, Leuchter, Türklopfer, Schalen und kleine Figuren, dazu Porträtreliefs. Originale tragen meist eine eingegossene Signatur, die Ziselierung ist scharf, die Patina gewachsen; spätere Nachgüsse wirken in den Details weich und sind oft leichter. In Beletagen an Dorotheergasse und Habsburgergasse stehen Leuchter mitunter seit der Erstausstattung – Fotos von Signatur, Unterseite und Elektrifizierung genügen für eine erste Einschätzung.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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