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Moritz von Schwind im 1. Bezirk, 1010 Wien

Moritz von Schwind in der Inneren Stadt: die Loggia der Staatsoper

1866/67 malte Schwind die „Zauberflöte“-Fresken der Loggia und die Lunetten im Foyer der Hofoper – Räume, die den Brand von 1945 überstanden.

Die Hofoper an der Ringstraße, zwischen 1861 und 1869 nach Plänen von van der Nüll und Sicardsburg gebaut, erhielt einen Teil ihres Bildschmucks von Moritz von Schwind. Der gebürtige Wiener, seit 1828 in München ansässig und später dort Professor an der Akademie, malte 1866/67 die Loggia zur Ringstraße mit Szenen aus Mozarts „Zauberflöte“ und die Lunetten im Foyer mit Opernmotiven. Als die Staatsoper im März 1945 ausbrannte, blieben Loggia und Foyer erhalten; das Foyer trägt heute seinen Namen. In jungen Jahren hatte Schwind zum Kreis um Franz Schubert gehört.

Schwind zeichnete für Buch und Bilderbogen: Märchenzyklen wie „Die sieben Raben“ und „Aschenbrödel“, Blätter für die Münchener Bilderbogen, Illustrationen, dazu die Sepiazeichnung eines Schubertabends bei Joseph von Spaun von 1868. Im Handel überwiegen Holzstiche, Lithografien und Reproduktionen; eigenhändige Zeichnungen sind selten. Wir prüfen Druckverfahren, Papier, Bezeichnung und Herkunft. Opernprogramme, Theaterzettel und Fotografien aus dem Haus am Ring ergänzen diese Bestände; Mappen aus Altstadtwohnungen sichten wir vollständig.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.