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My Ullmann im 1. Bezirk, 1010 Wien

My Ullmann in der Inneren Stadt: Kinetismus am Stubenring

In Franz Cizeks Klasse an der Kunstgewerbeschule am Stubenring entwickelte Ullmann mit Klien und Karlinsky den Wiener Kinetismus; das MAK zeigte sie 2024.

Die Kunstgewerbeschule am Stubenring, Nachbarin des heutigen MAK, wurde in den 1920er-Jahren zum Labor einer eigenen Wiener Avantgarde. In der Ornamentalen Formlehre Franz Cizeks entstand der Kinetismus: Bewegung, Rhythmus und die Zerlegung der Form in Flächen. My Ullmann, eigentlich Maria Ullmann, gehörte mit Erika Giovanna Klien und Elisabeth Karlinsky zu seinen Mitbegründerinnen. In Gehweite lagen Otto Wagners Postsparkasse und Ludwig Baumanns Kriegsministerium. 2024 widmete ihr das MAK eine eigene Ausstellung.

Kinetistische Arbeiten sind Gouachen, Collagen, Zeichnungen und Druckgrafik, oft aus dem Unterricht, mit Datierung und Klassenvermerk. Manche blieben bei den Absolventinnen und können über Erbgänge in Wiener Familien gelangt sein. Wir prüfen Papier, Technik, Signatur oder Monogramm und Rückseitenvermerke und vergleichen mit gesicherten Arbeiten der Cizek-Klasse. Von Ullmann stammen außerdem Gebrauchsgrafik, Bühnen- und Kostümentwürfe aus Deutschland und der Schweiz. Ganze Mappen gehen wir Blatt für Blatt durch.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.