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Hans Bitterlich im 1. Bezirk, 1010 Wien

Hans Bitterlich in der Inneren Stadt: Lugeck und Volksgarten

Das Gutenberg-Denkmal am Lugeck (1900) und das Kaiserin-Elisabeth-Denkmal im Volksgarten (1904–1907) stammen von Hans Bitterlich, Akademieprofessor bis 1931.

Am Lugeck, zwischen Rotenturmstraße und Bäckerstraße, steht seit 1900 Hans Bitterlichs Gutenberg-Denkmal. Wenige Jahre später schuf er für den Volksgarten das Denkmal der 1898 ermordeten Kaiserin Elisabeth (1904–1907), eine sitzende Figur in einer Anlage, die Friedrich Ohmann gestaltete. Bitterlich, Sohn des Bildhauers und Historienmalers Eduard Bitterlich, hatte bei Edmund Hellmer und Caspar von Zumbusch studiert und lehrte 1901–1931 an der Akademie; Bruno Zach und Siegfried Charoux gingen durch seine Klasse.

Große Denkmäler kommen nicht auf den Markt, wohl aber ihr Umfeld: Gipsmodelle, Bozzetti, Porträtbüsten und Kleinbronzen aus Bitterlichs Atelier oder von seinen Schülern, darunter die Art-déco-Figuren Bruno Zachs. Auf Signatur, Gießereimarke und Sockelmaterial achten wir besonders. In Ringstraßenwohnungen mit Raumhöhen über vier Metern stehen Büsten oft auf Säulen oder Kästen; Fotos mit Maßangabe helfen, den Abtransport über das Stiegenhaus zu planen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.