Rudolf Weyr im 1. Bezirk, 1010 Wien
Rudolf Weyr in der Inneren Stadt: „Die Macht zur See“ und mehr
Vom Michaelertrakt über Burgtheater und Kunsthistorisches Museum bis zum Stadtpark: Rudolf Weyrs Bauplastik prägt die Ringstraßenzeit.
Am Michaelertrakt der Hofburg schuf Rudolf Weyr 1895 den Wandbrunnen „Die Macht zur See“, gegenüber dem Looshaus am Michaelerplatz. Für das Burgtheater lieferte er 1888 Bauplastik, für das Kunsthistorische Museum 1890, die Reliefs am Grillparzer-Denkmal im Volksgarten 1889; im Stadtpark steht sein Hans-Canon-Denkmal von 1905. Weyr hatte bei Franz Bauer und Josef Cesar gelernt und mit Cesar 1872 die Preismedaillen der Wiener Weltausstellung 1873 geschaffen.
Als Medailleur ist Weyr im Handel gut fassbar: Preis- und Ehrenmedaillen, Plaketten und Porträtmedaillen in Bronze und Silber, mit seiner Signatur. Geprägte Stücke zeigen scharfe Kanten und einen glatten Grund, Güsse dagegen weiche Konturen und Gussporen. Kleinbronzen nach seinen Denkmälern kommen gelegentlich aus Ringstraßenwohnungen. Silber prüfen wir auf Feingehalt und bezahlen bei reinem Materialwert zum Tageswert; künstlerischen Wert berücksichtigen wir darüber hinaus.
Sparten im 1. Bezirk
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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