Postmoderne im 1. Bezirk, 1010 Wien
Postmoderne in der Inneren Stadt: Haas-Haus und Schullin
Hans Hollein baute das Juweliergeschäft Schullin am Graben (1974) und das Haas-Haus am Stephansplatz (1985–1990) – Postmoderne mitten in der Altstadt.
Nach dem Kerzengeschäft Retti am Kohlmarkt gestaltete Hans Hollein 1974 für den Juwelier Schullin am Graben ein Ladenportal aus poliertem Granit mit einem Riss, in den Messing eingesetzt ist. 1985–1990 errichtete er gegenüber dem Stephansdom das Haas-Haus mit gerundeter Glasfassade, in der sich der Dom spiegelt. Robert Venturi, Charles Jencks und die Biennale in Venedig von 1980, an der Hollein beteiligt war, gaben der neuen Haltung ihre Begriffe. In Graben, Kohlmarkt und Kärntner Straße arbeiten Juweliere, die seit dem 19. Jahrhundert für Hof und Adel lieferten.
Postmoderne im Handel umfasst Möbel, Leuchten, Schmuck und Objekte der Jahre 1970 bis 1995: Entwürfe Holleins für Hersteller und Ausstellungen, Schmuck aus den Juweliergeschäften der Innenstadt, Memphis-Möbel, Keramik und Glas. Wir prüfen Signaturen, Werkstattstempel und Rechnungen, bei Schmuck Punzen, Steinbesatz und Etui. Viele postmoderne Objekte wurden in kleinen Auflagen gefertigt, Belege über Hersteller und Stückzahl sind deshalb wichtig. Ganze Büro- und Wohnungseinrichtungen dieser Jahre bewerten wir ebenfalls.
Postmoderne in anderen Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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