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Stil der Wiener Werkstätte im 1. Bezirk, 1010 Wien

Wiener Werkstätte in der Inneren Stadt: MAK-Archiv und Fledermaus

Das Archiv der Wiener Werkstätte im MAK und das Kabarett Fledermaus von 1907 machen die Innere Stadt zum Bezugspunkt für Zuschreibungen von WW-Objekten.

Im MAK am Stubenring liegt das Archiv der Wiener Werkstätte – Entwürfe, Fotografien und Musterbücher, die heute als Referenz für Zuschreibungen dienen. In der Inneren Stadt eröffnete 1907 auch das Kabarett Fledermaus, das die Werkstätte vom Mobiliar bis zu den Drucksachen ausstattete. Verkaufslokale am Graben brachten ihre Erzeugnisse zum großbürgerlichen Publikum der Ringstraßenwohnungen, in denen manche Stücke bis heute stehen. Moser verließ das Unternehmen 1907, ab 1915 prägte Dagobert Peche den Stil neu.

Wer ein Stück der Wiener Werkstätte bestimmen will, vergleicht es mit den Beständen im MAK: Modellnummern, Entwerfermonogramme und Rosenmarke lassen sich dort mit Fotografien abgleichen. Neben Silber und Metall sind Postkarten, Stoffmuster, Keramik und Drucksachen gefragt. Originale Postkarten der Werkstätte tragen rückseitig den Verlagsaufdruck mit Nummer; Nachdrucke fallen durch Raster und modernes Papier auf. Auf Fotos der Marken und Rückseiten folgt eine kostenlose Besichtigung in der Wohnung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.