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Antiquitäten Wien

Technik, Musik & Mode

Klassische Fahrzeuge verkaufen in Wien

Antiquitäten Wien kauft klassische Fahrzeuge und alles rund um sie – Automobile und Motorräder, Mopeds und Roller, historische Fahrräder, Ersatzteile, Emailschilder und Werkstattliteratur, jeweils nach Prüfung von Papieren und Zustand.

Österreich hat eine eigene Fahrzeuggeschichte. In Wien baute die Hof-Wagenfabrik Lohner Kutschen und 1900 mit Ferdinand Porsche den elektrischen Lohner-Porsche, in Döbling fertigte Gräf & Stift ab 1904 Luxuswagen; in einem ihrer Fahrzeuge wurde 1914 in Sarajevo der Thronfolger erschossen. Austro-Daimler in Wiener Neustadt, Puch in Graz und die Steyr-Werke prägten Automobil- und Zweiradbau, 1948 entstand in Gmünd in Kärnten der erste Porsche 356. Nach 1945 brachten Puch, KTM und Lohner Mopeds und Roller in die Garagen der Republik, die Vespa kam aus Italien.

In Wiener Kellern, Garagen und Schrebergärten stehen bis heute Puch-Mopeds aus der Jugend der Besitzer, Vespas und Lambrettas, Motorräder der 1950er-Jahre, Fahrräder vom Waffenrad bis zum Rennrad und manchmal ein abgemeldeter Kleinwagen. Dazu kommen Kisten mit Ersatzteilen, Emailschilder von aufgelassenen Tankstellen und Werkstätten, Betriebsanleitungen, Prospekte und Pokale. Auch Fahrzeuge, die seit Jahrzehnten nicht bewegt wurden, haben Wert, oft gerade deshalb, weil sie unrestauriert geblieben sind. Auch Tankstellenausstattung, Pokale und Clubabzeichen gehören zu solchen Beständen.

Den Wert bestimmen Marke, Modell, Baujahr, Originalität, Zustand und Papiere. Übereinstimmende Rahmen- und Motornummern, originaler Lack, unveränderte Technik und eine nachvollziehbare Geschichte sind wertbestimmend; unsachgemäße Umbauten, starker Rost an tragenden Teilen und fehlende Dokumente mindern den Wert. Ein unrestaurierter, vollständiger Scheunenfund wird von Sammlern häufig höher geschätzt als ein mangelhaft restauriertes Fahrzeug. Bei Schildern und Teilen zählen Echtheit, Seltenheit und Erhaltung; Nachbauten von Emailschildern sind verbreitet. Werkstattrechnungen und alte Fotos aus Familienbesitz helfen, die Geschichte eines Fahrzeugs nachzuweisen.

Für eine erste Einschätzung schicken Sie Fotos per WhatsApp oder über das Formular: das Fahrzeug von allen Seiten, Typenschild, Rahmen- oder Fahrgestellnummer, Motornummer, Tacho und vorhandene Papiere. Danach besichtigen wir kostenlos in jedem der 23 Bezirke und prüfen Eigentum, Papiere und Zustand, bevor wir ein Angebot machen. Bezahlt wird bar oder per Überweisung; den Abtransport organisieren wir auf Wunsch mit Anhänger oder Transporter. Bleibt danach eine Garage oder ein Keller zu räumen, übernimmt das auf Wunsch unsere Schwesterseite entruempelung-danube.at.

Objektgruppen

20 Gruppen, jede mit eigener Seite: Was es ist, woran der Wert hängt, wie man Originale erkennt.

Wovon der Wert abhängt

  • Originalität

    Übereinstimmende Rahmen-, Fahrgestell- und Motornummern, originaler Lack und unveränderte Technik sind die wichtigsten Wertfaktoren.

  • Papiere

    Typenschein oder Einzelgenehmigung, Zulassungsschein, Kaufverträge und Servicehefte belegen Eigentum und Geschichte und erleichtern den Weiterverkauf.

  • Zustand der Substanz

    Rost an tragenden Teilen, Unfallschäden und fehlende Teile mindern den Wert stärker als abgenutzter Lack.

  • Modell und Seltenheit

    Kurz gebaute Modelle, Sportausführungen und Fahrzeuge mit Sonderausstattung sind gefragter als Massenmodelle.

  • Restaurierungsqualität

    Fachgerechte, dokumentierte Restaurierungen steigern den Wert, laienhafte Arbeiten mindern ihn.

  • Zubehör und Literatur

    Bordwerkzeug, Originalschlüssel, Betriebsanleitung und Prospekte ergänzen ein Fahrzeug und werden mitbewertet.

Originale erkennen

Jedes Fahrzeug trägt eine Rahmen- oder Fahrgestellnummer, eingeschlagen am Rahmen, an der Lenkkopfsäule oder auf einem Typenschild, und eine Motornummer am Motorgehäuse. Diese Nummern sollten mit Typenschein oder Einzelgenehmigung übereinstimmen und verraten bei vielen Herstellern Modell und Baujahr; bei Vespas etwa geben Präfixe wie VNA oder VBB das Modell an. Puch-Fahrzeuge tragen Typenschilder aus Graz, Steyr-Fahrzeuge Schilder der Werke Steyr oder Graz. Nachgeschlagene oder überarbeitete Nummern sind ein Warnzeichen.

Emailschilder bestehen aus Stahlblech mit mehreren eingebrannten Glasschichten; echte alte Schilder sind schwer, haben meist umgebördelte Ränder, Befestigungslöcher mit Emailausbrüchen und am Rand oft den Stempel des Emaillierwerks. Nachbauten sind leichter, dünner, oft mit gedrucktem statt emailliertem Motiv oder mit künstlicher Patina. Originale Prospekte und Betriebsanleitungen tragen Druckvermerke mit Jahr und Auflage, Nachdrucke meist moderne Papiere. Kühlerfiguren aus der Vorkriegszeit sind schwer gegossen und vernickelt oder verchromt, Repliken leichter und schärfer im Guss.

Fahrzeuge kaufen wir nach Prüfung von Eigentum und Papieren an: Typenschein oder Einzelgenehmigung, Zulassungsschein, soweit vorhanden, und Kaufverträge oder Erbnachweise. Die Rahmen- oder Fahrgestellnummer muss mit den Papieren übereinstimmen; Fahrzeuge mit entfernter oder veränderter Nummer übernehmen wir nicht. Fehlen Papiere, ist ein Ankauf nur möglich, wenn die Herkunft lückenlos nachvollziehbar ist. Bei Fahrzeugen aus Verlassenschaften brauchen wir den Nachweis der Verfügungsberechtigung, etwa den Einantwortungsbeschluss oder eine Bestätigung des Gerichtskommissärs. Ein noch zugelassenes Fahrzeug ist vor der Übergabe abzumelden.

Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Künstler

1

Manufakturen & Marken

14

Epochen & Stile

5

Materialien, Techniken & Punzen

4

Fragen zu Klassische Fahrzeuge

Kaufen Sie Fahrzeuge ohne Papiere?

Nur wenn Eigentum und Herkunft nachvollziehbar sind, etwa durch Verlassenschaftsunterlagen, alte Kaufverträge oder Fotos aus Familienbesitz, und die Rahmennummer unverändert ist. Bei Mopeds, Fahrrädern und Teilen ist das häufiger möglich als bei Automobilen. Wir besprechen das im Einzelfall.

Mein Moped steht seit Jahrzehnten im Keller – lohnt sich das?

Oft ja. Puch-, KTM- und Lohner-Fahrzeuge und Vespas sind gesucht, auch nicht fahrbereit. Bitte starten Sie den Motor nicht, bevor er geprüft wurde, und entfernen Sie keine Teile.

Muss das Fahrzeug fahrbereit sein?

Nein. Für Sammler zählen Originalität und Vollständigkeit oft mehr als die Funktion. Ein unrestaurierter Scheunenfund kann gefragter sein als ein laienhaft restauriertes Fahrzeug.

Wer holt das Fahrzeug ab?

Den Abtransport organisieren wir mit Anhänger oder Transporter, auch aus Tiefgaragen, Kellern und Hinterhöfen. Fahrzeuge ohne Räder oder mit festen Bremsen sind dafür kein Hindernis.

Was passiert mit der Zulassung?

Ein noch zugelassenes Fahrzeug muss vor der Übergabe abgemeldet werden; die Kennzeichentafeln geben Sie bei der Zulassungsstelle ab. Ist das Fahrzeug längst abgemeldet, genügen die vorhandenen Papiere.

Kaufen Sie Ersatzteile und Werkstattbestände?

Ja, Motoren, Vergaser, Elektrik, Karosserieteile, neue Originalteile in Verpackung und ganze Lagerbestände aufgelassener Werkstätten und Händler. Werkstatthandbücher und Ersatzteilkataloge bewerten wir mit.

Sind Emailschilder oft Nachbauten?

Ja, Nachbauten sind sehr verbreitet. Echte Schilder sind schwer, mehrschichtig emailliert und zeigen Ausbrüche an den Befestigungslöchern und oft einen Herstellerstempel. Fotos von Vorder- und Rückseite und vom Rand helfen bei der Prüfung.

Das Fahrzeug stammt aus einer Verlassenschaft – was brauchen Sie?

Den Nachweis, dass Sie über das Fahrzeug verfügen dürfen, etwa den Einantwortungsbeschluss oder eine Bestätigung des Gerichtskommissärs, dazu die vorhandenen Fahrzeugpapiere. Steht das Verfahren noch aus, klären wir das Vorgehen gemeinsam.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.