Sebastian Isepp im 1. Bezirk, 1010 Wien
Sebastian Isepp im Kunsthistorischen Museum: Restaurator 1925–1936
Der Maler des Nötscher Kreises arbeitete 1925–1936 als Restaurator am Kunsthistorischen Museum, ab 1938 an der National Gallery in London.
Im Kunsthistorischen Museum am Maria-Theresien-Platz restaurierte Sebastian Isepp von 1925 bis 1936 Gemälde der kaiserlichen Sammlungen. Zuvor hatte er gemalt: 1884 in Nötsch im Gailtal geboren, studierte er ab 1903 an der Wiener Akademie, gehörte mit Franz Wiegele und Anton Kolig zum Kern des Nötscher Kreises, war ein wichtiges Mitglied der Neukunstgruppe und stellte 1908–1918 in der Secession aus. Nach schwerer Verwundung im Ersten Weltkrieg gab er die eigene Malerei auf; 1938 ging er nach England.
Isepps malerisches Werk ist schmal, weil er nach 1918 kaum noch malte; Bilder aus den Jahren bis zum Krieg kommen selten in den Handel und brauchen eine gesicherte Herkunft. Häufiger sind Arbeiten anderer Maler des Nötscher Kreises, etwa von Wiegele und Kolig. Wir prüfen Ausstellungsetiketten der Secession, Malgrund und Signatur. Nachlässe von Malern und Restauratoren mit Fachbibliothek, Pigmenten und Werkzeug aus Wohnungen nahe den Ringstraßenmuseen bewerten wir als Ganzes.
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