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Militaria, Orden & Uniformen im 1. Bezirk, 1010 Wien

Orden, Hofuniformen und Ministerialbestände aus der Inneren Stadt

Zwischen Hofburg, Kriegsministerium am Stubenring und den Palais der Herrengasse lebten Offiziere, Hofbeamte und Diplomaten. Ihre Orden liegen oft noch im Etui.

Bis 1918 wohnten in den Ringstraßenpalais und in den Altbauten um Freyung und Herrengasse Familien, deren Väter bei Hof, im Ministerium oder als Offiziere dienten. Aus ihren Verlassenschaften kommen Ordensdekorationen in Originaletuis, Miniaturketten für den Frack, Galauniformen mit Goldstickerei, Zweispitze in Blechkassetten und gelegentlich ein Kämmererschlüssel. Weil Wohnungen hier oft über Generationen in derselben Familie blieben, liegen Verleihungsdekrete und Fotografien noch beim Orden selbst.

Ludwig Baumann baute 1909–1913 das Kriegsministerium am Stubenring, vor dem seit 1912 das Radetzky-Denkmal steht; am Heldenplatz erinnern Fernkorns Reiterstandbilder an Erzherzog Karl und Prinz Eugen. Die Kaiserliche Schatzkammer verwahrt den Schatz des Ordens vom Goldenen Vlies, die Hofjagd- und Rüstkammer Harnische und Prunkwaffen. Im Niederösterreichischen Landhaus in der Herrengasse begann am 13. März 1848 die Revolution. Das Dorotheum versteigert regelmäßig Orden und Militaria.

Österreichische Auszeichnungen hängen an einem dreieckig gefalteten Band, dem Dreiecksband; Etuis tragen innen oft den Namen des Herstellers, etwa Rothe & Neffe oder V. Mayer's Söhne. Fotografieren Sie Vorder- und Rückseite, Punzen und Etui, und lassen Sie Orden und Dekret beisammen. Gegenstände mit NS-Propagandacharakter nehmen wir nicht an. Galauniformen tragen wir in Kleidersäcken durch enge Altstadtstiegenhäuser hinaus, und für den Termin zahlen Sie nichts.

Was in Innere Stadt häufig auftaucht

  • Orden der Monarchie in Originaletuis – Haushalte von Hofbeamten, Diplomaten und Offizieren in Ringstraßenpalais
  • Hof- und Galauniformen mit Zweispitz – Beamtenschaft von Hof und Ministerien
  • Miniaturketten und Bandspangen – Gesellschaftsleben in den Palais der Herrengasse
  • Ordensgruppen mit Verleihungsdekreten – Wohnungen mit Wohndauer über Generationen

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 1. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

8

Epochen & Stile

5

Materialien, Techniken & Punzen

4

Fragen zu Militaria, Orden & Uniformen

Was ist mit alten Gewehren und Pistolen aus dem Nachlass?

Schusswaffen dürfen nur über befugte Waffenhändler veräußert werden. Wir vermitteln den Kontakt und kümmern uns um Blankwaffen, Uniformen und Orden aus demselben Nachlass.

Kaufen Sie Militaria aus der Zeit von 1938 bis 1945?

Gegenstände mit NS-Propagandacharakter und NS-Devotionalien kaufen wir nicht. Militaria der Monarchie, der Ersten Republik und der Zweiten Republik bewerten wir gerne.

Wie bewerten Sie einen Militärnachlass?

Wir sichten Orden, Urkunden, Uniformen, Fotos und Dokumente vollständig, halten Zusammenhänge fest und machen ein Angebot für die Gruppe oder einzelne Stücke. Familienpapiere ohne Sammlerwert geben wir selbstverständlich zurück.

Woran erkenne ich, ob ein Orden echt ist?

Hinweise sind Herstellerangabe, Punzen, Qualität des Emails, Gewicht und Aufhängung. Weil auch gute Kopien existieren, prüfen wir jedes Stück mit Lupe, Waage und Vergleichsstücken aus der Fachliteratur.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.