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Autographen, Handschriften & Dokumente im 1. Bezirk, 1010 Wien

Autographen und Dokumente aus der Inneren Stadt verkaufen

Briefe aus Kanzleien und Ordinationen, signierte Rollenfotos aus Oper und Burgtheater, Flugblätter von 1848: Ankauf von Handschriften und Dokumenten im 1. Bezirk.

Schreibtische in den Wohnungen zwischen Freyung und Stubenring enthalten oft mehr als Haushaltspapiere. Familien, die seit Generationen unter alten Mietverträgen im Bezirk leben, bewahren Briefe, Dekrete, Diplome der Universität und Korrespondenz aus Kanzleien und Arztpraxen. Die Nähe zu Staatsoper, Burgtheater und Musikverein zeigt sich in Programmheften mit Widmung, signierten Rollenfotos und Konzertzetteln. Im Kärntner Viertel und im Schottenviertel tauchen zudem Adelsdiplome und Wappenbriefe aus den Palais der Ringstraßenzeit auf.

Die Innere Stadt ist auch der Ort der großen Vergleichssammlungen: Handschriften- und Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, die Wienbibliothek im Rathaus und das Haus-, Hof- und Staatsarchiv am Minoritenplatz. Am 13. März 1848 nahm die Revolution vor dem Niederösterreichischen Landhaus in der Herrengasse ihren Ausgang; Flugblätter und Maueranschläge jener Wochen sind gesucht. An der Akademie am Schillerplatz war Egon Schiele von 1906 bis 1909 eingeschrieben, an der Kunstgewerbeschule am Stubenring Oskar Kokoschka von 1904 bis 1909; Briefe und Postkarten beider prüfen wir besonders genau.

Lösen Sie Briefe nicht aus Alben und entfernen Sie keine alten Klebestreifen; beides kann Papier und Tinte schädigen. Ein Konvolut lassen Sie am besten so beisammen, wie es gefunden wurde, denn der Zusammenhang belegt oft die Echtheit. Fotos von Vorder- und Rückseite einzelner Blätter reichen für die Ersteinschätzung. Papiere aus Haushalten, die nach dem März 1938 enteignet wurden, kaufen wir erst, wenn ihr Weg nachvollziehbar ist.

Was in Innere Stadt häufig auftaucht

  • Signierte Rollenfotos und Programmhefte mit Widmung – Staatsoper, Burgtheater und Musikverein im Bezirk.
  • Flugblätter und Maueranschläge von 1848 – Revolutionsbeginn vor dem Landhaus in der Herrengasse.
  • Adelsdiplome, Wappenbriefe und Dekrete – Palais und Beamtenhaushalte der Ringstraßenzeit.

Mit Bezug zu Innere Stadt

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 1. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 1. Bezirk.

Künstler

43

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

8

Materialien, Techniken & Punzen

2

Fragen zu Autographen, Handschriften & Dokumente

Kaufen Sie auch Familienbriefe ohne berühmte Namen?

Einzelne Familienbriefe haben meist geringen Marktwert. Interessant sind geschlossene Korrespondenzen mit Aussagen zum Zeitgeschehen, etwa aus dem Ersten Weltkrieg, Auswandererbriefe oder Briefe mit Bezug zu Wiener Firmen und Ereignissen.

Hat eine Urkunde mit Unterschrift von Kaiser Franz Joseph Wert?

Ja, wenn die Unterschrift eigenhändig ist. Viele Ernennungs- und Verleihungsdekrete tragen nur eine gedruckte oder gestempelte Signatur. Wir prüfen das an Tinte, Druckbild und Papier.

Soll ich Briefe aus den Umschlägen nehmen und ordnen?

Nein. Umschläge mit Poststempel gehören zum Brief und helfen bei Datierung und Zuordnung. Lassen Sie den Bestand so, wie er ist; wir ordnen bei der Sichtung.

Wie bewahre ich alte Dokumente richtig auf?

Flach, trocken, dunkel und in säurefreien Mappen. Klebebänder, Büroklammern und Gummiringe schaden dem Papier; entfernen Sie sie aber nicht selbst, wenn sie fest anhaften.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.