Rudolf von Alt im 1. Bezirk, 1010 Wien
Rudolf von Alt und der Stephansdom: Aquarelle und Ölbilder
Den Stephansdom malte Rudolf von Alt in zahlreichen Aquarellen und Ölbildern. Seine Domansichten lassen sich über die Umgebung zeitlich einordnen.
Den Stephansdom hielt Rudolf von Alt in zahlreichen Aquarellen und Ölbildern fest, von außen mit dem Südturm ebenso wie im Inneren. Der Platz um den Dom veränderte sich in seiner langen Lebenszeit: 1866–1868 entstand am Stock-im-Eisen-Platz das Geschäftshaus von Philipp Haas & Söhne, 1903–1905 auf der Brandstätte Jože Plečniks Zacherlhaus. Gegenüber dem Riesentor lag einst der Tandelmarkt, schon 1404 als Altwarenmarkt belegt – der Ursprung des Wiener Handels mit Gebrauchtem und Altem.
Domansichten Alts lassen sich über die Umgebung zeitlich einordnen: Nachbarbauten, Gerüste, Ladenschilder und Straßenbeleuchtung verraten das Jahrzehnt. Aquarelle sind häufiger als Ölbilder; beide wurden oft kopiert, im 19. Jahrhundert auch als Chromolithografie. Ein Original zeigt Bleistiftvorzeichnung unter der Farbe und lebendige Lavierungen, ein Druck dagegen gleichmäßige Rasterflächen. Bei Stücken aus Ringstraßenwohnungen öffnen wir den Rahmen nur mit Ihrer Zustimmung, denn auf der Rückseite stehen oft Händler- und Sammlervermerke.
Rudolf von Alt in anderen Bezirken
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