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Hans Gasser im 1. Bezirk, 1010 Wien

Hans Gasser in der Inneren Stadt: vom Donauweibchen bis zur Oper

Vom Gemeinderatssaal des Alten Rathauses bis zu den Brunnenfiguren an der Oper: Hans Gasser lieferte zwischen 1851 und 1868 Bildwerke für den 1. Bezirk.

Kaum ein Bildhauer der 1850er- und 1860er-Jahre ist im 1. Bezirk so oft vertreten wie der Kärntner Hans Gasser. Für den Gemeinderatssaal des Alten Rathauses in der Wipplingerstraße arbeitete er 1851–1853, für die Bank in der Herrengasse schuf er 1855 Statuen, 1858 folgte der Donauweibchenbrunnen im Stadtpark, 1867 das Sonnenfels-Denkmal und 1868 Brunnenfiguren an der Oper. Gasser hatte als Holzschnitzer begonnen, bei Carl Gsellhofer an der Akademie studiert und 1842–1846 in München im Kreis Schwanthalers gelebt.

Wer bei Gasser an Kleinplastik denkt, sollte die Holzschnitzerei mitdenken; er malte auch, sein Bild „Der blinde Geiger“ hängt im Belvedere. Im Handel begegnen Gipsmodelle, Statuetten, Reliefs und Zeichnungen aus seinem Umkreis. Eine gesicherte Zuschreibung braucht Signatur, Vergleichsstücke oder eine nachvollziehbare Herkunft. Solche Stücke können aus Altbauwohnungen zwischen Schottentor und Freyung stammen, in denen Möbel und Kunst seit dem 19. Jahrhundert stehen; wir prüfen sie vor Ort.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.