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Musikinstrumente im 1. Bezirk, 1010 Wien

Musikinstrumente verkaufen in der Inneren Stadt: Flügel, Geigen, Noten

Musikverein, Staatsoper und der Bösendorfer-Schauraum: In Beletage-Wohnungen der Inneren Stadt stehen Flügel und Streichinstrumente oft seit Generationen.

Beletage-Säle mit gut vier Metern Höhe, Parkett und Flügeltüren boten Platz für Konzertflügel, Salonflügel und Notenkästen; viele Haushalte rund um Freyung, Schottenviertel und Kärntner Viertel pflegten Hausmusik über Generationen. Bei Verlassenschaften finden sich deshalb neben Flügeln von Bösendorfer oder EhrbarViolinen und Violoncelli mit Bögen, Notenbibliotheken und gelegentlich ein Tafelklavier des Biedermeier. Enge Stiegenhäuser barocker Bürgerhäuser machen den Abtransport großer Instrumente zur eigenen Aufgabe.

Im Musikverein liegt der Schauraum von Bösendorfer, der Bösendorfer-Saal befand sich ab 1872 in der Herrengasse. Ignaz Bösendorfer hatte die Firma 1828 gegründet; Flügel mit seinem Namen tragen Seriennummern, über die sich das Baujahr bestimmen lässt. Die Sammlung alter Musikinstrumente des Kunsthistorischen Museums in der Neuen Burg zeigt Tasten-, Streich- und Blasinstrumente aus mehreren Jahrhunderten und dient als Referenz. In Musikerhaushalten aus dem Umfeld der Staatsoper sind auch Wiener Horn und Wiener Oboe zu erwarten.

Für die Ersteinschätzung eines Flügels brauchen wir Fotos von Gehäuse, geöffnetem Deckel mit Gussrahmen und Seriennummer sowie der Klaviatur. Streichinstrumente fotografieren Sie bitte von vorn, hinten und mit Blick durch das f-Loch auf den Zettel. Die Besichtigung ist kostenlos. Den Abtransport aus der Fußgängerzone um Graben und Kohlmarkt organisieren wir mit einem Klaviertransporteur innerhalb der Ladezeiten. Bezahlt wird bar oder per Überweisung.

Was in Innere Stadt häufig auftaucht

  • Konzert- und Salonflügel von Bösendorfer und Ehrbar – Beletage-Wohnungen mit Hausmusiktradition
  • Violinen und Violoncelli mit Bögen – Musikerhaushalte im Umfeld von Staatsoper und Musikverein
  • Tafelklaviere und Hammerflügel des Biedermeier – Bürgerhäuser der Altstadt; Vergleich mit der Sammlung alter Musikinstrumente

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 1. Bezirk.

Künstler

3

Manufakturen & Marken

16

Epochen & Stile

5

Materialien, Techniken & Punzen

8

Fragen zu Musikinstrumente

Meine Geige hat einen Stradivari-Zettel – ist sie wertvoll?

Fast immer handelt es sich um eine Fabrikgeige des 19. oder 20. Jahrhunderts, bei der der Zettel das Vorbild nennt. Auch solche Geigen haben einen Wert, der von Werkstatt, Qualität und Zustand abhängt. Wir beurteilen das Instrument nach Bauweise, nicht nach dem Zettel.

Kaufen Sie alte Klaviere?

Ja, Hammerflügel, Tafelklaviere und Flügel bekannter Hersteller wie Bösendorfer, Steinway, Bechstein, Blüthner oder Ehrbar. Viele einfache Pianinos aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben dagegen kaum Marktwert. Seriennummer und Fotos der Mechanik helfen bei der Einschätzung.

Was ist mit Klavieren mit Elfenbeintasten?

Klaviaturen mit Elfenbeinbelag fallen unter die EU-Regeln zum Elfenbeinhandel. Für Musikinstrumente gibt es Ausnahmen, die eine behördliche Bescheinigung voraussetzen. Wir klären die Lage bei der Besichtigung mit Ihnen.

Soll ich ein Instrument vor dem Verkauf reparieren lassen?

Nein. Für die Bewertung genügt der jetzige Zustand, und eine Reparatur erfordert Fachkenntnis. Laienhaft geleimte Risse oder neu lackierte Decken mindern den Wert stärker als der ursprüngliche Schaden.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.