Feministische Avantgarde im 1. Bezirk, 1010 Wien
Feministische Avantgarde in der Inneren Stadt: „MAGNA“ und Am Hof
Die Vertikale Galerie der Sammlung Verbund Am Hof und die Galerie nächst St. Stephan, Ort der Ausstellung „MAGNA“ von 1975, verankern die Bewegung in der Altstadt.
1975 kuratierte VALIE EXPORT in Otto Mauers Galerie nächst St. Stephan die Ausstellung „MAGNA. Feminismus: Kunst und Kreativität“. Sieben Jahre zuvor hatte sie in Wien das „Tapp- und Tastkino“ vorgeführt. Den Begriff Feministische Avantgarde prägte später die Kuratorin Gabriele Schor für die Sammlung Verbund, deren Vertikale Galerie in der Verbund-Zentrale Am Hof Arbeiten der Bewegung zeigt. Neben VALIE EXPORT gehören Birgit Jürgenssen und Renate Bertlmann zu den Wiener Künstlerinnen dieses Kreises.
Die Werke dieser Bewegung sind überwiegend Fotografien und Fotoserien, Collagen, Zeichnungen und Filmdokumente, dazu Plakate und Kataloge. Für den Ankauf zählt, wann ein Abzug entstand: Ein Vintage Print aus der Entstehungszeit wiegt anders als ein späterer Abzug; Papier, Stempel, Signatur und Auflagenangabe geben Auskunft. Ausstellungskataloge der Galerie nächst St. Stephan und Drucksachen zu „MAGNA“ sind als Dokumente gesucht. Galerierechnungen und Korrespondenz mit den Künstlerinnen erleichtern die Zuordnung erheblich.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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