David Teniers d. J. im 1. Bezirk, 1010 Wien
David Teniers d. J. im Kunsthistorischen Museum: Galeriebilder
Teniers malte die Gemäldesammlung Erzherzog Leopold Wilhelms als Galeriebilder; die Sammlung ist heute Kernbestand des Kunsthistorischen Museums.
Die Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums am Maria-Theresien-Platz geht im Kern auf die Sammlung Erzherzog Leopold Wilhelms zurück. David Teniers der Jüngere war ab 1651 in Brüssel sein Hofmaler und Kustos und hielt die Sammlung in Galeriebildern fest, auf denen Dutzende Gemälde Rahmen an Rahmen hängen. Mit dem Erzherzog gelangte der Bestand nach Wien. Teniers, verheiratet mit Anna Brueghel, einer Tochter Jan Brueghels d. Ä., malte daneben Bauernstuben, Wirtshausszenen und Alchemistenküchen.
Der Name Teniers steht auf vielen Bildern, die nicht von ihm sind: Werkstatt, Nachfolger und Kopisten des 17. bis 19. Jahrhunderts malten Bauernszenen in seiner Art in großer Zahl. Für die Einschätzung zählen Bildträger wie Eichenholz oder Kupfer, Brandmarken Antwerpener Tafelmacher, Malweise und Provenienz. Flämische Kabinettbilder werden in der Inneren Stadt seit jeher über Dorotheum und Spiegelgasse gehandelt; wir formulieren Zuschreibungen zurückhaltend, etwa als „Umkreis“ oder „Nachfolge“.
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