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Antiquitäten Wien

Gemälde & Ölbilder im 1. Bezirk, 1010 Wien

Ölbilder aus Ringstraßenwohnungen der Inneren Stadt

Zwischen Dorotheum, Akademie am Schillerplatz und den Palais der Ringstraße hängen Ölbilder oft seit Generationen an denselben Wänden.

Beletage-Wohnungen in den Ringstraßenpalais haben Raumhöhen über vier Metern. Dort hingen Salonbilder in dichter Petersburger Hängung, Ahnenbilder über dem Kachelofen, großformatige Landschaften im Speisezimmer. In den barocken Bürgerhäusern um Freyung, Am Hof und im Griechenviertel am Fleischmarkt sind die Räume kleiner und die Formate entsprechend: Kinderbildnisse, Blumenstücke, Stadtansichten mit Stephansdom und Graben. Da sich Haushalte hier über Generationen angesammelt haben, stehen in einer Verlassenschaft häufig Bilder aus drei Epochen nebeneinander.

Im Stadtpark stehen die Denkmäler für Hans Makart, Friedrich von Amerling und Emil Jakob Schindler. Makarts Lunetten schmücken das Stiegenhaus des Kunsthistorischen Museums, Gustav Klimt malte mit Ernst Klimt und Franz Matsch die Deckenbilder der Burgtheater-Stiegenhäuser. Die Galerie Miethke in der Dorotheergasse, ab 1904 unter der Leitung Carl Molls, stellte 1906 Vincent van Gogh aus. Am Schillerplatz, an der Akademie der bildenden Künste, unterrichteten Josef Dobrowsky, Herbert Boeckl und Sergius Pauser; Rückseitenstempel und Widmungen aus diesem Umkreis verdienen einen genauen Blick.

Zwischen Graben, Kärntner Straße und Kohlmarkt gilt Fußgängerzone, Zufahrten sind zeitlich geregelt – Ladezeit und Abholung planen wir deshalb vorab. Großformate in Prunkrahmen passen in barocken Häusern oft nur ohne Rahmen über die Stiege. Galerieetiketten aus der Dorotheergasse, Zollstempel und Inventarnummern auf dem Keilrahmen erzählen viel über ein Bild. Führt seine Geschichte durch die NS-Zeit – im Textilviertel zwischen Salzgries und Rudolfsplatz eine häufige Frage –, prüfen wir die Provenienz vor dem Angebot.

Was in Innere Stadt häufig auftaucht

  • Salonbilder des Historismus und Makartstils – Ausstattung der Ringstraßenpalais der 1860er- bis 1890er-Jahre.
  • Stadtansichten in Öl mit Stephansdom, Graben und Freyung – Motive aus der unmittelbaren Nachbarschaft.
  • Bilder mit Galerieetiketten aus der Dorotheergasse – gekauft im Kunsthandel des Bezirks.
  • Ahnenbilder und Familienporträts – großbürgerliche Haushalte mit jahrzehntelanger Wohndauer.

Mit Bezug zu Innere Stadt

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 1. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 1. Bezirk.

Künstler

317

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

41

Materialien, Techniken & Punzen

13

Fragen zu Gemälde & Ölbilder

Kaufen Sie auch beschädigte Ölbilder?

Ja, wenn Motiv und Malqualität eine Restaurierung rechtfertigen. Risse, Löcher und abblätternde Farbe werden in der Bewertung berücksichtigt. Bitte kleben und reinigen Sie nichts.

Was bedeutet das Messingschild am Rahmen?

Messingschilder wurden oft von Händlern oder Besitzern angebracht und nennen nicht immer den richtigen Maler. Sie sind ein Hinweis, aber kein Beleg; Signatur und Malweise zählen mehr.

Kann ich mehrere Bilder auf einmal anbieten?

Ja. Bei Wohnungsauflösungen und Verlassenschaften werden alle Bilder in einem Termin gesichtet, das Angebot kann einzelne Stücke oder den gesamten Bestand umfassen. Die Räumung der übrigen Wohnung übernimmt auf Wunsch unsere Wiener Schwesterseite.

Sind Bilder ohne Rahmen weniger wert?

Nicht grundsätzlich. Ein passender Rahmen kann den Gesamtwert erhöhen, entscheidend ist aber die Malerei. Lose Leinwände sollten flach oder gerollt gelagert werden, nie gefaltet.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.