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Ming-Dynastie im 1. Bezirk, 1010 Wien

Ming-Dynastie in der Inneren Stadt: Porzellan im MAK und Weltmuseum

MAK und Weltmuseum zeigen chinesische Keramik und Kunsthandwerk der Ming-Zeit – Blau-Weiß-Porzellan aus Jingdezhen, Cloisonné und Schnitzlack.

Unter der Ming-Dynastie lieferten die kaiserlichen Brennöfen in Jingdezhen Porzellan für Hof und Export; ab der Wanli-Zeit (1573–1620) brachten portugiesische und niederländische Schiffe große Mengen nach Europa. In der Inneren Stadt verwahren das MAK und das Weltmuseum im Corps de Logis der Neuen Burg chinesische Keramik und Kunsthandwerk, an denen sich Ming-Porzellan von späteren Nachahmungen unterscheiden lässt. Die Silberkammer der Hofburg zeigt, wie ostasiatisches Porzellan in die höfische Tafelkultur Eingang fand.

Echte Ming-Stücke sind im Handel selten; häufig sind Qing-Porzellan mit nachträglich verwendeten Ming-Regierungsmarken und Nachahmungen des 19. und 20. Jahrhunderts. Für die Beurteilung zählen der Scherben am unglasierten Standring, Glasur und Glasurblasen, Kobaltton und Pinselführung. Schnitzlack, Cloisonné und Hartholzmöbel aus Huanghuali prüfen wir auf Aufbau, Holz und Alterung. Angekauft wird erst bei geklärter Herkunft; Kaufbelege und Ausfuhrpapiere früherer Reisen sind dabei hilfreich.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.