Mihály Munkácsy im 1. Bezirk, 1010 Wien
Mihály Munkácsy in der Inneren Stadt: das Deckenbild im KHM
1890 malte der ungarische Realist das Deckenbild „Apotheose der Renaissance“ für das Stiegenhaus des Kunsthistorischen Museums, eröffnet 1891.
Das Kunsthistorische Museum am Maria-Theresien-Platz, ein Bau Sempers und Hasenauers, öffnete 1891. Für das Deckenbild über dem Hauptstiegenhaus holte man Mihály Munkácsy aus Paris, wo der Maler aus Munkács mit großformatigen Bildern bekannt geworden war. 1890 entstand die „Apotheose der Renaissance“. Darunter, in den Zwickeln und Interkolumnien des Stiegenhauses, malten die Brüder Klimt gemeinsam mit Franz Matsch Bilder zur Kunstgeschichte. Gegenüber liegt das Naturhistorische Museum, jenseits der Ringstraße die Hofburg.
Werke Munkácsys und seines Umkreises gelangen meist als Ölskizzen, Studien und kleinere Genrebilder in den Handel; die großformatigen Bilder befinden sich fast alle in Museen. Weil sein Name früh bekannt war, kursieren viele Zuschreibungen und Kopien. Wir prüfen Malgrund, Leinwand, Keilrahmen, Signatur und Rückseitenbeschriftungen und vergleichen mit gesicherten Werken. Ölbilder des 19. Jahrhunderts in Goldrahmen, wie sie Ringstraßenwohnungen schmückten, schätzen wir zunächst nach Fotos, danach vor Ort.
Sparten im 1. Bezirk
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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