Hans Robert Pippal im 1. Bezirk, 1010 Wien
Hans Robert Pippal im Burgtheater: zwei Deckenmosaike von 1955
Für das 1955 wiedereröffnete Burgtheater schuf Hans Robert Pippal zwei Deckenmosaike; seine Veduten zeigen Staatsoper, Graben und Ringstraße.
Das Burgtheater, im April 1945 durch Brand schwer beschädigt, wurde 1955 wiedereröffnet; im selben Jahr schuf Hans Robert Pippal zwei Deckenmosaike für den Bau. Pippal, 1915 in Wien geboren, war nach einer technischen Lehre als Maler weitgehend Autodidakt; der Kunsthändler Benno Moser und der Dichter Hans Kühn förderten ihn mit einem Kelleratelier, Bibliotheken und Ankäufen. Seine Motive fand er im 1. Bezirk: Staatsoper, Graben und die Ringstraße.
Pippals Pastelle, Aquarelle und Ölbilder mit Wiener Stadtansichten gehören zu den Veduten, die man in Wohnungen und Kanzleien des Bezirks antrifft. Er signierte meist deutlich, oft mit Jahreszahl. Druckgrafik nach seinen Ansichten unterscheidet sich vom Original durch Papier, Plattenrand oder Raster. Bei Pastellen achten wir auf Verglasung und Abrieb, weil sich Pigmente lösen. Fotos des Blattes mit und ohne Rahmen genügen für eine erste Einschätzung.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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