Ludwig Lobmeyr im 1. Bezirk, 1010 Wien
Ludwig Lobmeyr in der Inneren Stadt: Kärntner Straße 26 und Hofburg
Von der Kärntner Straße 26 aus lenkte Ludwig Lobmeyr ab 1855 das Programm der Firma; Anfang der 1880er-Jahre ließ er die Redoutensäle der Hofburg elektrisch beleuchten.
Das Stammhaus Kärntner Straße 26 von J. & L. Lobmeyr geht auf den Glaswarenhandel zurück, den Josef Lobmeyr 1823 gründete. Nach dessen Tod 1855 übernahmen die Söhne: Josef führte das Kaufmännische, Ludwig das künstlerische Programm. Er arbeitete mit Architekten wie Theophil Hansen und mit Lehrkräften des k. k. Museums für Kunst und Industrie, des heutigen MAK, und ließ in böhmischen Hütten nach Wiener Entwürfen fertigen. Anfang der 1880er-Jahre bekamen die Redoutensäle der Hofburg elektrische Luster, gemeinsam mit Thomas Edison entwickelt. 1887 berief ihn der Kaiser ins Herrenhaus.
Lobmeyr-Glas ist häufig mit dem geätzten Monogramm „JLL“ oder dem Firmennamen bezeichnet; ältere Stücke trugen mitunter nur Papieretiketten, die verloren gingen. Wir prüfen Schliff, Gravur, Emailmalerei und Wandstärke; Musselinglas erkennen Sie an der hauchdünnen Wandung. Trinkservice, Luster und Spiegel aus dem Stammhaus sind in Haushalten der Inneren Stadt, die direkt im Geschäft kauften, besonders zu erwarten. Luster nehmen wir behutsam ab und verpacken jeden Behang einzeln; bewertet wird nach Fotos und bei der Besichtigung.
Sparten im 1. Bezirk
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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