Coop Himmelb(l)au im 1. Bezirk, 1010 Wien
Coop Himmelb(l)au im Stubenviertel: Dachausbau Falkestraße 6
Auf das Dach eines Altbaus in der Falkestraße setzte Coop Himmelb(l)au 1983–1988 einen Ausbau aus Stahl und Glas für eine Anwaltskanzlei.
Im Stubenviertel, zwischen MAK und Otto Wagners Postsparkasse am Georg-Coch-Platz, baute Coop Himmelb(l)au 1983–1988 das Dach des Eckhauses Falkestraße 6 aus. Für eine Anwaltskanzlei entstand ein Gerüst aus Stahl und Glas, das die Traufkante des Gründerzeithauses aufbricht. Der Ausbau wurde zum Manifest des Büros, das Wolf D. Prix und Helmut Swiczinsky 1968 gegründet hatten, und erschien 1988 in der New Yorker Ausstellung „Deconstructivist Architecture“. Der Ringstraßenbestand erhielt damit eine neue Schicht.
Frühe Aktionen wie „Villa Rosa“ (1968) oder „Restless Sphere“ (1971) sind nur über Fotografien, Plakate und Publikationen greifbar; solche Dokumente sammeln Architekturbibliotheken und Privatleute. Kanzleien und Ordinationen der Inneren Stadt hinterlassen bei Auflösungen außerdem Fachbibliotheken, Designmöbel und Grafik. Wir kaufen Design des 20. Jahrhunderts, Architekturliteratur und Kunst der Nachkriegszeit und klären bei Büros im Altbau vorab Zufahrt und Ladezone in den engen Gassen.
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