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Friedrich von Schmidt im 1. Bezirk, 1010 Wien

Friedrich von Schmidt in der Inneren Stadt: Rathaus und Stephansdom

Rathaus (1872–1883), Akademisches Gymnasium (1863–1866) und der Stephansdom, dessen Dombaumeister er ab 1863 war: Schmidts Neugotik prägt den 1. Bezirk.

Friedrich Schmidt kam aus der Kölner Dombauhütte, wo er als Steinmetz und Werkmeister gearbeitet hatte, und wurde 1857 Professor an der Wiener Akademie. 1863 übernahm er das Amt des Dombaumeisters von St. Stephan, im selben Jahr begann am Beethovenplatz sein Akademisches Gymnasium. Sein Hauptwerk an der Ringstraße ist das Rathaus von 1872–1883 mit dem Rathausmann auf dem Turm. 1886 geadelt, starb er 1891 und erhielt ein Ehrengrab am Zentralfriedhof. Friedrich Ohmann zählte zu seinen Studenten.

Neugotik prägte nicht nur Kirchen, sondern auch Möbel, Uhrengehäuse, Leuchter und Sakralgerät bürgerlicher Haushalte des späten 19. Jahrhunderts. Wir kaufen solche Stücke, dazu Architekturzeichnungen und Fotografien aus der Bauhütte und Ansichtskarten von Rathaus und Dom. Echte Steinmetzmodelle und Zeichnungen erkennen wir an Material und Werkspuren. In Wohnungen um Stephansplatz und Rathausviertel, deren Mieter oft über mehrere Generationen dieselben sind, sichten wir Bestände kostenlos.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.