Hans Canon im 1. Bezirk, 1010 Wien
Hans Canon im Naturhistorischen Museum: „Der Kreislauf des Lebens“
Über dem Stiegenhaus des Naturhistorischen Museums am Maria-Theresien-Platz malte Hans Canon das Deckenbild „Der Kreislauf des Lebens“.
Wer im Naturhistorischen Museum am Maria-Theresien-Platz das Stiegenhaus hinaufgeht, blickt auf Hans Canons Deckenbild „Der Kreislauf des Lebens“. Der Bau gehört zu den Hofmuseen, die Gottfried Semper und Carl von Hasenauer gegenüber dem Kunsthistorischen Museum errichteten. Canon, eigentlich Johann von Straširipka, diente bis 1855 als Kürassieroffizier, lernte bei Ferdinand Georg Waldmüller und Carl Rahl und gehörte ab 1869 neben Makart zu den führenden Malern der Ringstraßenzeit; er bewunderte Rubens, dessen Hauptwerke im Haus gegenüber hängen.
Canons Bildnisse, Genreszenen und Ölskizzen kommen gelegentlich aus Wohnungen, die seit der Ringstraßenzeit eingerichtet sind. Originale tragen meist eine Signatur, die Leinwand sitzt auf alten Keilrahmen, oft mit Händlerstempel auf der Rückseite; Kopien nach Canon sind häufig, ebenso Zuschreibungen ohne Beleg. Wir prüfen Malweise, Rahmen und Provenienz. Schwere Goldrahmen über Flügeltüren abzunehmen gehört bei Besichtigungen im 1. Bezirk zum Alltag.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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