Johann Martin Fischer im 1. Bezirk, 1010 Wien
Johann Martin Fischer in der Inneren Stadt: Mosesbrunnen und Graben
Den Mosesbrunnen am Franziskanerplatz (1798) und die Figuren der Josefs- und Leopoldsbrunnen am Graben (1804) schuf Johann Martin Fischer.
Vor der Franziskanerkirche steht seit 1798 Johann Martin Fischers Mosesbrunnen; 1804 lieferte er die Bleifiguren für die beiden Brunnen am Graben, den Josefs- und den Leopoldsbrunnen. Der Bauernsohn aus dem Allgäu war 1760 nach Wien gekommen, arbeitete bei Anton Tabota und Jakob Christoph Schletterer und vollendete 1764 Messerschmidts Madonna am Savoyischen Damenstift in der Johannesgasse. Ab 1786 lehrte er an der Akademie Anatomie, 1815 wurde er Direktor der Maler- und Bildhauerschule.
Fischers Brunnenfiguren sind aus Blei gegossen, einem Material, das Wiener Bildhauer seit Georg Raphael Donner schätzten. Im Handel begegnen Bleigüsse, Bozzetti in Ton oder Wachs, Zeichnungen und Akademiestudien aus seinem Umkreis, selten mit Signatur. Blei erkennt man an Gewicht, Weichheit und grauweißer Oxidschicht; Zinn- und Zinkguss sind leichter und härter. In Wohnungen rund um Graben und Kohlmarkt prüfen wir Kleinplastik zusammen mit Möbeln und Grafik.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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