Stimmungsimpressionismus im 1. Bezirk, 1010 Wien
Schindler-Denkmal im Stadtpark: Stimmungsimpressionismus im 1. Bezirk
Edmund Hellmers Denkmal für Emil Jakob Schindler im Stadtpark erinnert an die Wiener Landschaftsmalerei um 1880, die über Dorotheum und Händler bis heute zirkuliert.
Im Stadtpark an der Ringstraße erinnert ein Denkmal von Edmund Hellmer an Emil Jakob Schindler, den Mittelpunkt des Stimmungsimpressionismus. Wenige Schritte entfernt steht Carl Kundmanns Schubert-Denkmal von 1872 – der Park versammelt Wiener Künstlerdenkmäler der Ringstraßenzeit. Schindler sammelte ab 1885 im Schloss Plankenberg bei Neulengbach Schülerinnen und Schüler um sich. Über das Dorotheum, 1707 gegründet, und die Händler der Dorotheergasse kommen Landschaften dieser Richtung bis heute in den Handel.
Schindlers Landschaften zeigen Bäume, Wasser und Licht in fein abgestuften Tönen, meist im mittleren Format auf Holz oder Leinwand. Für die Zuschreibung zählen Malweise, Bildträger und Provenienz; Atelierstempel, Ausstellungsetiketten und alte Händlerrechnungen helfen weiter, wo sie vorhanden sind. Bilder seines Umkreises – Carl Moll, Marie Egner, Olga Wisinger-Florian – erscheinen häufiger als eigenhändige Werke. Aus Altbauwohnungen der Inneren Stadt holen wir auch großformatige Rahmen über enge Stiegenhäuser.
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