Elisabeth Karlinsky im 1. Bezirk, 1010 Wien
Elisabeth Karlinsky am Stubenring: Kinetismus bei Franz Cizek
Elisabeth Karlinsky lernte ab 1921 in der Klasse Franz Cizeks an der Kunstgewerbeschule am Stubenring; 1926 erhielt sie den Lobmeyr-Preis für kinetistische Glasfenster.
Die Kunstgewerbeschule am Stubenring, neben dem heutigen MAK im Stubenviertel, war in den 1920er-Jahren Ort des Wiener Kinetismus. Elisabeth Karlinsky, 1904 in Kasten in Niederösterreich geboren, studierte dort ab 1921 bei Franz Cizek, Rudolf von Larisch, Viktor Schufinsky und Bertold Löffler. 1925 beteiligte sie sich an der Pariser Kunstgewerbeausstellung, 1926 erhielt sie den Lobmeyr-Preis für kinetistische Glasfenster. Nach Stationen in Kleßheim und New York heiratete sie 1931 in Kopenhagen den Schriftsteller Hans Scherfig.
Arbeiten aus der Klasse Cizek – Linolschnitte, Collagen, Studienblätter – sind selten und tragen nicht immer eine Signatur; die Zuordnung stützt sich auf Datierung, Stil und Herkunft aus dem Umfeld der Schule. Der Preisstifter J. & L. Lobmeyr hat sein Stammhaus in der Kärntner Straße, und Glas aus diesem Geschäft steht in vielen Wohnungen der Inneren Stadt. Wir kaufen Lobmeyr-Gläser mit Marke oder Rechnung ebenso wie Grafik der Zwischenkriegszeit.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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