Otto Schönthal im 1. Bezirk, 1010 Wien
Otto Schönthal in der Inneren Stadt: die Westermannhäuser
1912–1915 entstanden in der Dorotheergasse die Westermannhäuser der Bürogemeinschaft Hoppe, Schönthal und Kammerer – Moderne in der Händlergasse.
Die Dorotheergasse verbindet Graben und Augustinerstraße und ist seit Generationen Gasse der Händler, mit Dorotheum, Antiquitäten- und Grafikhandlungen, dem Jüdischen Museum im Palais Eskeles und dem Café Hawelka. 1912 bis 1915 baute hier die Bürogemeinschaft von Emil Hoppe, Otto Schönthal und Marcel Kammerer die Westermannhäuser. Schönthal hatte bei Otto Wagner studiert und gab die Zeitschrift „Der Architekt“ heraus, die über Wagner-Schule und Moderne berichtete. 1939 emigrierte er in die Schweiz, später nach Jugoslawien.
Seit 1707 wechseln in der Dorotheergasse Kunst und Hausrat den Besitzer, erst im Versatzamt, später bei Händlern und Auktionen. Wir kaufen direkt aus Ihrer Wohnung: Fotos, kostenlose Besichtigung, Angebot, Zahlung bar oder per Überweisung. Zur Wagner-Schule gehören Hefte von „Der Architekt“, Pläne, Fotos und Entwürfe, dazu Möbel und Metallarbeiten der Jahre um 1910. Silber, Glas und Porzellan aus großbürgerlichen Altstadtwohnungen bewerten wir gleich mit.
Otto Schönthal in anderen Bezirken
Penzing
Villa Vojcsik an der Linzer Straße 375 (1901/02).
Margareten
Eiselsberg-Hof in der Siebenbrunnengasse (1950, mit Leo Kammel).
Hietzing
Wohnhausanlage Waldvogelstraße 18–24 (1950, mit Franz Mörth).
Leopoldstadt
Otto-Wagner-Schüler, Partner von Emil Hoppe bei den Krieau-Tribünen.
Ottakring
Mitarchitekt am Sandleitenhof.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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