Wäschekasten
Zweitürige Kleider- und Wäscheschränke aus Biedermeier, Gründerzeit und Jugendstil.
Der Wäschekasten bewahrte Bett- und Tischwäsche, Kleidung und Aussteuer. Biedermeier-Kästen sind zweitürig, mit schlichtem Gesims, furnierten Türfüllungen und oft einer Schublade im Sockel, gefertigt aus Kirsche, Nuss oder Esche auf Weichholz. In der Gründerzeit entstanden große Kästen mit geschnitzten Aufsätzen und Spiegeltüren, im Jugendstil Kästen mit geometrischen Intarsien und Messingbeschlägen. Im Inneren finden sich Fachböden, Wäscheauszüge und Haken für Kleidung. Die meisten Kästen sind zerlegbar: Kranz, Türen, Seitenwände und Sockel sind mit Keilen oder Schrauben verbunden.
Große Kästen haben einen kleineren Markt, gut erhaltene Biedermeierkästen mit schönen Furnieren bleiben gefragt. Bewertet werden Holz, Größe, Originalzustand und Erhaltung. Ausgeblichene Furniere, Risse in Seitenwänden und fehlende Fachböden mindern, Spiegeltüren der Gründerzeit sollten unbeschädigt sein. Die Zerlegbarkeit erleichtert den Transport über enge Stiegen. Kästen mit originalem Inneren und Schlüsseln werden höher bewertet. Fotos der geöffneten Türen und der Rückwand zeigen Konstruktion und Alter.
Woran man es erkennt
- Zerlegbare Konstruktion
- Originales Inneres
- Spiegeltüren
- Ausgeblichene Furniere
Wäschekasten verkaufen: in allen 23 Bezirken
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