Der Schaukelfauteuil aus Bugholz gehört zu den eindrucksvollsten Modellen der Wiener Bugholzindustrie. Gebrüder Thonet brachte um 1860 den Schaukelfauteuil Nr. 1 heraus, dessen geschwungene Kufen und Spiralen die Möglichkeiten des gebogenen Holzes zeigen; weitere Modelle mit verschlungenen Schleifen folgten. Jacob & Josef Kohn und D. G. Fischel Söhne fertigten eigene Varianten. Sitz und Lehne bestehen meist aus Wiener Geflecht, seltener aus Leder oder Polster. Auch Kinderschaukelstühle und Schaukelliegen gehörten zum Programm. Schaukelstühle standen in Salons, auf Veranden und in Sanatorien.
Es zählen Modell, Hersteller, Alter und Zustand. Frühe Modelle mit Brandstempel und aufwendig geschwungenen Kufen sind gesucht. Gebrochene oder geleimte Biegungen, Risse in den Kufen und ersetztes Geflecht mindern; neues Geflecht in traditioneller Technik ist akzeptiert. Nachbauten aus späterer Zeit sind verbreitet und an Holzstärke, Schrauben und Marken erkennbar. Wegen ihrer Größe werden Schaukelstühle sorgfältig verpackt transportiert. Fotos von Unterseite und Kufen zeigen Marken und Schäden.
Woran man es erkennt
- Schaukelfauteuil Nr. 1
- Verschlungene Schleifen
- Risse in den Kufen
- Neues Geflecht akzeptiert
Künstler & Entwerfer
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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