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Antike Möbel

Bücherkasten

Verglaste Bücherschränke und Bibliotheken vom Biedermeier über die Gründerzeit bis zur Wiener Moderne.

Mit dem Bildungsbürgertum wuchs der Bedarf an Bücherschränken. Biedermeier-Bücherkästen sind schlicht, mit verglasten Türen, Säulen und furniertem Rahmen, Gründerzeit-Bibliotheken mehrteilig, mit geschnitzten Aufsätzen, Säulen und Bleiglas, oft aus Eiche oder Nuss im Stil der Neorenaissance. Für Herrenzimmer lieferten Wiener Firmen ganze Bibliothekswände, die für bestimmte Räume maßgefertigt wurden. Um 1900 entstanden Bücherkästen nach Entwürfen der Wiener Moderne mit geometrischen Sprossen. Drehbare Bücherregale und kleine Bücherständer ergänzten das Angebot. Viele Bibliotheken sind aus mehreren Teilen zusammengesetzt und lassen sich zerlegen.

Berücksichtigt werden Epoche, Größe, Holz, Verglasung und Zustand. Kleine Bücherkästen sind leichter zu vermitteln als große Bibliothekswände. Originale Scheiben, Schlösser und Fachböden erhöhen den Wert, ersetzte Gläser und fehlende Teile mindern. Maßgefertigte Bibliotheken werden nach Zerlegbarkeit und Qualität bewertet. Bücherkästen der Wiener Moderne mit dokumentiertem Entwerfer sind besonders gefragt. Die Bücher selbst werden auf Wunsch getrennt bewertet. Fotos der Rückwand und der Verbindungen zeigen, wie ein Möbel zerlegt werden kann.

Woran man es erkennt

  • Verglaste Türen
  • Maßgefertigte Bibliotheken
  • Zerlegbarkeit
  • Bücher getrennt bewerten

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.