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Antiquitäten Wien

Antike Möbel im 12. Bezirk, 1120 Wien

Antike Möbel aus Meidling: von Hetzendorf bis Am Schöpfwerk

Vom Bauernkasten in Hetzendorf bis zum SW-Möbel im Bebelhof: Meidling verbindet alte Vororthäuser, Gaudenzdorfer Zinshäuser und Gemeindebauten.

Altmannsdorf und Hetzendorf waren bis 1892 eigene Vororte, und ihre niedrigen Häuser mit Hofgebäuden und Gärten sind teils erhalten; dort finden sich Biedermeier-Möbel neben bäuerlichem Hausrat, Truhen und Bauernkästen. Entlang der Meidlinger Hauptstraße und der Schönbrunner Straße sind biedermeierliche Vorstadthäuser erhalten. Gaudenzdorf und Untermeidling wurden mit vier- bis fünfgeschoßigen Zinshäusern dicht verbaut, und die großen Gemeindebauten aller Jahrzehnte bringen Kredenzen, Kästen und Sitzgarnituren der Nachkriegszeit.

An der Gartensiedlung Hoffingergasse (1921–1924) wirkte Josef Frank mit, 1931/32 plante er den Leopoldine-Glöckel-Hof; der Lorenshof an der Längenfeldgasse (1927) stammt von Otto Prutscher. Franz Schuster errichtete 1951–1957 die ältere Wohnhausanlage Am Schöpfwerk, bevor Viktor Hufnagl dort 1976–1980 die Großsiedlung plante. Heute unterrichtet die Modeschule in Schloss Hetzendorf, dessen Erweiterung für Maria Theresia Nikolaus Pacassi plante; Fuchsenfeldhof und Bebelhof gehören zu den ersten großen Hofanlagen der Gemeinde.

Gartensiedlungen und alte Höfe in Altmannsdorf haben oft Schuppen und Dachböden, in denen Truhen und Kästen seit Jahrzehnten stehen; Holzwurm und Feuchtigkeitsschäden beurteilen wir bei der kostenlosen Besichtigung direkt am Stück. Für Gemeindebauwohnungen in Fuchsenfeldhof oder Bebelhof reichen Fotos jedes Zimmers. Nähmaschinentische von Singer oder Pfaff, die in Meidlinger Verlassenschaften regelmäßig auftauchen, nehmen wir gemeinsam mit den übrigen Möbeln auf.

Was in Meidling häufig auftaucht

  • Biedermeier-Möbel und bäuerlicher Hausrat – alte Häuser in Altmannsdorf und Hetzendorf
  • SW-Möbel und Kredenzen der Nachkriegszeit – Fuchsenfeldhof, Bebelhof und Am Schöpfwerk
  • Nähmaschinentische – Heimschneiderei im Umfeld der Modeschule Hetzendorf

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 12. Bezirk.

Künstler

60

Manufakturen & Marken

33

Epochen & Stile

53

Materialien, Techniken & Punzen

45

Fragen zu Antike Möbel

Sind bemalte Bauernkästen gefragt?

Ja, besonders mit originaler Bemalung, Jahreszahl und Namen. Spätere Übermalungen und Heimatstil-Möbel des 20. Jahrhunderts werden geringer bewertet.

Was passiert mit Möbeln ohne Marktwert?

Sie bleiben auf Wunsch in der Wohnung oder werden im Zuge der Räumung entsorgt, die unsere Wiener Schwesterseite übernimmt. Für Restbestände aus Verlassenschaften sind wir im EDM als Abfallsammler nach § 24a AWG 2002 registriert.

Woran erkenne ich ein echtes Biedermeiermöbel?

An der Konstruktion mit handgeschnittenen Zinken, dünnem Furnier auf Weichholz, Schellackpolitur und schlichten, ausgewogenen Proportionen. Stilmöbel des 20. Jahrhunderts sind oft massiv, maschinell gezinkt und modern lackiert. Fotos der Schubladen und der Rückwand helfen bei der Einschätzung.

Soll ich ein Möbel vor dem Verkauf restaurieren lassen?

Nein. Eine Restaurierung ist aufwendig und kann die originale Oberfläche zerstören, die für Sammler wichtig ist. Bewertet wird das Möbel im vorhandenen Zustand.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.