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Antike Möbel

Thonet-Sessel

Bugholzsessel von Gebrüder Thonet und ihren Wiener Konkurrenten, vom Sessel Nr. 14 bis zu Modellen der Zwischenkriegszeit.

Michael Thonet entwickelte in Wien das Biegen von massivem Buchenholz unter Dampf, ab 1853 firmierte das Unternehmen als Gebrüder Thonet und eröffnete 1856 in Koritschan in Mähren eine erste Fabrik. Der Sessel Nr. 14 von 1859 bestand aus wenigen gebogenen Teilen, Schrauben und einem Sitz aus Wiener Geflecht und wurde zerlegt verschickt; bis 1930 entstanden Millionen Stück. Konkurrenten wie Jacob & Josef Kohn, D. G. Fischel Söhne und Mundus fertigten ähnliche Modelle. 1922 vereinigten sich Thonet und Mundus zu Thonet-Mundus.

Wichtig sind Modell, Hersteller, Alter sowie der Zustand von Biegungen, Sitz und Oberfläche. Brandstempel, Papieretiketten und eingeprägte Zeichen unter der Zarge erlauben die Datierung; frühe Stempel „Thonet“ und „Gebrüder Thonet Wien“ stehen höher als spätere Marken. Gebrochene Biegungen, fehlende Spannringe, ersetzte Sitze und dicke Lackschichten mindern. Nachbauten der tschechischen Firma TON und anderer Hersteller sind verbreitet. Sätze gleicher Sessel sind besonders gefragt.

Woran man es erkennt

  • Sessel Nr. 14
  • Brandstempel unter der Zarge
  • Spannringe
  • Nachbauten von TON

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.