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Antike Möbel im 23. Bezirk, 1230 Wien

Villen, Winzerhöfe und Alt-Erlaa: Möbelankauf in Liesing

Sommerfrischenvillen in Rodaun und Mauer, Winzerhöfe mit Presshaus und der Wohnpark Alt-Erlaa: Liesing reicht vom Bauernkasten bis zur Wohnwand der 1970er-Jahre.

Weinbau und Sommerfrische bestimmten lange Rodaun, Mauer und Kalksburg; um 1900 kamen Villen und Landhäuser in Formen von Späthistorismus und Jugendstil hinzu, mit Gärten zum Wienerwald. Aus ihnen stammen Villenmobiliar, Gartenmöbel, Bücherkästen und Salongarnituren. In den Ortskernen mit Höfen und Weinkellern stehen Truhen und Bauernkästen. Aus dem Wohnpark Alt-Erlaa und den Gemeindebauten im Osten kommen Möbel der 1970er- und 1980er-Jahre, darunter Wohnwände und Sitzgruppen aus der Erstausstattung.

Das Arbeitsamt Liesing von Ernst Plischke (1930–1932) wurde 1997 von Hermann Czech restauriert. Die aus 152 Betonblöcken gefügte Kirche Fritz Wotrubas am Georgenberg (1974–1976) und Harry Glücks Wohnpark Alt-Erlaa mit Blöcken bis zu 27 Geschoßen zeigen die Spannweite der Nachkriegsarchitektur. Im Fuchs-Schlössl in Rodaun schrieb Hugo von Hofmannsthal Libretti für Richard Strauss. Zur älteren Schicht des Bezirks zählen Schloss Erlaa samt Park und das 1856 gegründete Jesuitenkolleg Kalksburg.

Häuser in Mauer und Rodaun wurden oft über mehrere Generationen erweitert; Weinkeller, Presshaus, Dachboden und Garage gehören dann zur Besichtigung. Möbel aus feuchten Kellerräumen prüfen wir auf Schäden an Füßen und Rückwänden. In Alt-Erlaa erleichtern die Lifte den Abtransport, die Zufahrt zu den Ladezonen klären wir vorab. Die kostenlose Besichtigung vereinbaren Sie telefonisch, per WhatsApp oder über das Formular.

Was in Liesing häufig auftaucht

  • Villenmobiliar um 1900 – Landhäuser in Rodaun, Mauer und Kalksburg
  • Bäuerlicher Hausrat und Truhen – alte Höfe in den Ortskernen
  • Wohnwände und Sitzgruppen der 1970er-Jahre – Erstausstattung im Wohnpark Alt-Erlaa
  • Gartenmöbel – Villengärten in Rodaun und Kalksburg

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 23. Bezirk.

Künstler

60

Manufakturen & Marken

33

Epochen & Stile

53

Materialien, Techniken & Punzen

45

Fragen zu Antike Möbel

Kaufen Sie auch große Gründerzeitmöbel?

Ja, wenn Qualität und Zustand stimmen, etwa bei Möbeln bekannter Wiener Firmen oder fein geschnitzten Stücken. Große Kredenzen und Bibliotheken haben einen kleineren Markt, werden aber geprüft.

Was ist ein Tabernakelsekretär?

Ein dreiteiliges Schreibmöbel des 18. Jahrhunderts: unten eine Kommode, in der Mitte eine Schreibklappe, oben ein Aufsatz mit Türen und einem mittleren Schränkchen, dem Tabernakel. Er war im süddeutschen und österreichischen Raum verbreitet und ist oft mit Nussmaser furniert.

Mein Thonet-Sessel hat keinen Stempel – ist er trotzdem echt?

Brandstempel und Etiketten können abgenutzt oder verloren sein. Modell, Bauweise und Schraubenart helfen bei der Zuordnung zu Thonet, Kohn, Mundus oder anderen Firmen.

Wie wird ein großer Kasten abgeholt?

Viele alte Kästen sind zerlegbar, Kranz, Türen und Seiten lassen sich lösen. Der Abtransport wird nach Maßen, Stiegenhaus und Aufzug geplant, die Möbel werden in Decken verpackt.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.