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Antike Möbel

Vitrine

Glasschränke für Porzellan, Gläser und Sammlungen, vom Biedermeier über die Gründerzeit bis zum Jugendstil.

Mit der Sammelleidenschaft des Bürgertums kam die Vitrine in Mode. Biedermeier-Vitrinen sind schlank, mit verglasten Türen und Seiten, Säulen und furniertem Rahmen, oft als Eck- oder Halbvitrine. In der Gründerzeit entstanden große Vitrinen mit geschnitzten Aufsätzen, Spiegelrückwänden und Glasböden, im Jugendstil Vitrinen mit geometrischen Sprossen und Messingbeschlägen, in den 1920er- und 1930er-Jahren Vitrinen mit Wurzelfurnier. Originale Gläser aus Zieh- oder Mundblasglas zeigen leichte Wellen und Bläschen, die sie von modernem Floatglas unterscheiden.

Entscheidend sind Epoche, Holz, Proportionen, Originalverglasung und Zustand. Schlanke Biedermeier-Vitrinen und Eckvitrinen sind gesucht, große Gründerzeitvitrinen weniger. Gesprungene oder ersetzte Scheiben, fehlende Glasböden und beschädigte Sprossen mindern. Spätere Beleuchtungen sollten fachgerecht eingebaut sein. Stilkopien sind an Konstruktion und Glas erkennbar. Vitrinen werden zerlegt und mit ausgebauten Gläsern transportiert. Inhalt wie Porzellan, Gläser oder Figuren wird auf Wunsch gemeinsam bewertet. Fotos bei geöffneter Tür zeigen Glas und Rahmen.

Woran man es erkennt

  • Originales Ziehglas
  • Eck- und Halbvitrinen
  • Glasböden
  • Inhalt gemeinsam bewerten

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.