Kaffeehaus-Sessel
Bugholzsessel aus Wiener Kaffeehäusern, vom Café Daum bis zum Café Museum von Adolf Loos.
Das Wiener Kaffeehaus und der Bugholzsessel gehören zusammen. Für das Café Daum am Kohlmarkt lieferte Michael Thonet ab 1849 Sessel, Modelle wie Nr. 14 und Nr. 18 wurden zum Standard der Kaffeehäuser in ganz Europa. Adolf Loos entwarf 1899 für das Café Museum einen Sessel mit leicht ovalem Querschnitt der Hölzer, den Jacob & Josef Kohn ausführte. Kaffeehaussessel haben robuste Gestelle, Sitze aus Holz, Geflecht oder Leder und oft verstärkende Ringe. Bei Umbauten und Schließungen kamen ganze Bestände in Privatbesitz, oft zusammen mit Marmortischen auf gusseisernem Fuß.
Gesucht sind Sessel mit belegter Herkunft aus bekannten Kaffeehäusern, frühe Modelle mit Brandstempel und Sätze gleicher Sessel. Bewertet werden Modell, Hersteller, Alter, Herkunft und Zustand. Gebrauchsspuren gehören zum Kaffeehaussessel, gebrochene Biegungen und lose Verbindungen mindern. Nachbauten und spätere Auflagen sind häufig. Fotos oder Rechnungen aus dem Kaffeehaus stützen die Herkunft. Größere Bestände samt Tischen werden gemeinsam bewertet und abgeholt. Auch einzelne Marmortische werden geprüft.
Woran man es erkennt
- Herkunft aus bekannten Kaffeehäusern
- Café-Museum-Sessel nach Loos
- Sätze gleicher Sessel
- Marmortische mit Gusseisenfuß
Hersteller
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