Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Antike Möbel im 22. Bezirk, 1220 Wien

Bauernmöbel und Nachkriegsdesign aus der Donaustadt

Straßendörfer wie Aspern und Breitenlee, Siedlungshäuser in Eigenbau und Diplomatenhaushalte rund um die UNO-City: Möbel aus Bauernhof, Bungalow und Auslandsposten.

In den alten Straßendörfern Aspern, Essling, Breitenlee und Süßenbrunn mit giebelständigen Bauernhäusern stehen Truhen, Bauernkästen, Tellerborde und Tische aus Weichholz. Viele Einfamilienhäuser haben ihre Besitzer nach 1945 eigenhändig errichtet und seither mehrfach erweitert; dort sammeln sich Möbel der 1950er- bis 1970er-Jahre in Wohnräumen, Kellern und Garagen. Kagran und Kaisermühlen sind von Gemeindebauten wie dem Goethehof geprägt, und im Umfeld der UNO-City wohnen Familien, die Möbel aus Dienstorten im Ausland mitgebracht haben.

In Stadlau steht ein Wohnhaus von Johannes Spalt, Mitbegründer der arbeitsgruppe 4, in der Varnhagengasse (1984). Für die Gartenschau WIG 64 entstanden der Donaupark und Hannes Lintls Donauturm, und das Strandbad Gänsehäufel erhielt nach 1945 durch Max Fellerer und Eugen Wörle eine neue Gestalt. Beide Anlagen stehen für die Nachkriegsmoderne, deren Möbelformen sich in Bungalows und Siedlungshäusern der 1960er-Jahre wiederfinden. Der Schüttkasten Essling mit seinem Museum und die Dorfkirchen von Aspern und Kagran zeigen Barock und Biedermeier.

Zu einem Einfamilienhaus in Essling oder Breitenlee gehören meist Keller, Dachboden, Garage und Garten; wir sehen alles bei der kostenlosen Besichtigung an, damit keine Truhe im Schuppen übersehen wird. Für Möbel aus Auslandsposten brauchen wir Angaben zu Herkunft und Material, Einlagen aus Elfenbein oder Schildpatt erfordern Artenschutznachweise. Weil die Wege weit sind, verbinden wir Besichtigung und Abholung, wenn Fotos vorab eine klare Ersteinschätzung erlauben.

Was in Donaustadt häufig auftaucht

  • Bäuerlicher Hausrat, Truhen und Bauernkästen – Bauernhöfe in Aspern, Essling und Breitenlee
  • Möbel der 1950er- bis 1970er-Jahre – selbst gebaute Siedlungshäuser und Gemeindebauten
  • Möbel aus Dienstorten im Ausland – Haushalte im Umfeld der UNO-City; Herkunft und Artenschutz werden geprüft

Mit Bezug zu Donaustadt

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 22. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 22. Bezirk.

Künstler

60

Manufakturen & Marken

33

Epochen & Stile

53

Materialien, Techniken & Punzen

45

Fragen zu Antike Möbel

Was ist ein Tabernakelsekretär?

Ein dreiteiliges Schreibmöbel des 18. Jahrhunderts: unten eine Kommode, in der Mitte eine Schreibklappe, oben ein Aufsatz mit Türen und einem mittleren Schränkchen, dem Tabernakel. Er war im süddeutschen und österreichischen Raum verbreitet und ist oft mit Nussmaser furniert.

Mein Thonet-Sessel hat keinen Stempel – ist er trotzdem echt?

Brandstempel und Etiketten können abgenutzt oder verloren sein. Modell, Bauweise und Schraubenart helfen bei der Zuordnung zu Thonet, Kohn, Mundus oder anderen Firmen.

Wie wird ein großer Kasten abgeholt?

Viele alte Kästen sind zerlegbar, Kranz, Türen und Seiten lassen sich lösen. Der Abtransport wird nach Maßen, Stiegenhaus und Aufzug geplant, die Möbel werden in Decken verpackt.

Sind bemalte Bauernkästen gefragt?

Ja, besonders mit originaler Bemalung, Jahreszahl und Namen. Spätere Übermalungen und Heimatstil-Möbel des 20. Jahrhunderts werden geringer bewertet.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.