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Gemälde & Ölbilder im 20. Bezirk, 1200 Wien

Ölbilder verkaufen in der Brigittenau – Gemeindebau und Gründerzeit

Der Brigittenauer Kirchtag war ein Motiv des Biedermeier, die Perinetgasse 1962 Schauplatz der „Blutorgel“ – dazwischen liegen Gemeindebauten und Zinshäuser.

Rund um Hannovermarkt und Wallensteinplatz stehen Gründerzeithäuser mit kleinen und mittleren Wohnungen, die ab den 1980ern Block für Block saniert wurden; dazu kommen Winarskyhof, Otto-Haas-Hof und Friedrich-Engels-Platz-Hof. Viele Gemeindewohnungen bleiben über Jahrzehnte in einer Familie. Entsprechend hängen dort, oft über Kredenz oder Sofa, Landschaften, Blumenstücke und Familienbilder aus der Nachkriegszeit, ältere Heiligenbilder aus der Erstausstattung der Wohnungen. Altmieterwohnungen bewahren mitunter noch Kachelöfen und Kredenzen, über denen sie hängen.

Bei der Brigittakapelle, errichtet 1651, feierten die Wiener ihren Kirchtag; im 18. und 19. Jahrhundert wurde das Fest zum Volksfestmotiv, vor allem in der Biedermeier-Grafik. Ganz anders die Nachkriegsavantgarde: In einem Kellerraum in der Perinetgasse fand 1962 die Aktion „Die Blutorgel“ von Adolf Frohner, Hermann Nitsch und Otto Muehl statt, ein Ausgangspunkt des Wiener Aktionismus. Die neugotische Brigittakirche am Brigittaplatz stammt von Friedrich von Schmidt, dem Architekten des Rathauses.

In den Kellern der großen Höfe lagern neben Spielzeug und alten Haushaltsgeräten oft auch abgestellte Bilder; zeigen Sie uns bei der Besichtigung auch diese Abteile. Altmieterwohnungen in Gründerzeithäusern haben selten einen Lift, die Formate sind dafür meist klein. Am Hannovermarkt und um den Wallensteinplatz planen wir Abholungen außerhalb der Marktzeiten. Schicken Sie uns per WhatsApp ein Foto von Bild und Rückseite, dann wissen wir, ob sich die Besichtigung lohnt.

Was in Brigittenau häufig auftaucht

  • Biedermeier-Darstellungen des Brigittenauer Kirchtags – beliebtes Volksfestmotiv des 18. und 19. Jahrhunderts.
  • Landschaften und Familienbilder der Nachkriegszeit – Gemeindebauwohnungen mit jahrzehntelanger Wohndauer.
  • Donau- und Hafenansichten – Arbeit vieler Familien am Handelskai und in den Donauhäfen.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 20. Bezirk.

Künstler

317

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

41

Materialien, Techniken & Punzen

13

Fragen zu Gemälde & Ölbilder

Wie erkenne ich, ob mein Bild ein Druck ist?

Betrachten Sie eine helle Stelle mit der Lupe: Ein regelmäßiges Punktraster weist auf einen Druck hin. Gemalte Bilder zeigen unregelmäßige Pinselspuren und Farbränder. Im Zweifel schicken Sie ein Nahfoto.

Kaufen Sie auch beschädigte Ölbilder?

Ja, wenn Motiv und Malqualität eine Restaurierung rechtfertigen. Risse, Löcher und abblätternde Farbe werden in der Bewertung berücksichtigt. Bitte kleben und reinigen Sie nichts.

Was bedeutet das Messingschild am Rahmen?

Messingschilder wurden oft von Händlern oder Besitzern angebracht und nennen nicht immer den richtigen Maler. Sie sind ein Hinweis, aber kein Beleg; Signatur und Malweise zählen mehr.

Kann ich mehrere Bilder auf einmal anbieten?

Ja. Bei Wohnungsauflösungen und Verlassenschaften werden alle Bilder in einem Termin gesichtet, das Angebot kann einzelne Stücke oder den gesamten Bestand umfassen. Die Räumung der übrigen Wohnung übernimmt auf Wunsch unsere Wiener Schwesterseite.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.