Galeriekopien
Gemalte Kopien nach berühmten Gemälden aus Museen, vom 18. bis ins 20. Jahrhundert.
Bevor Fotografie und Farbdruck verbreitet waren, ließen sich Sammler berühmte Gemälde kopieren. Im 19. Jahrhundert arbeiteten Kopisten in der kaiserlichen Gemäldegalerie im Belvedere, ab 1891 im Kunsthistorischen Museum, ebenso in Dresden, München und im Louvre. Beliebte Vorlagen waren Madonnen Raffaels, Bildnisse von Rubens und van Dyck, Landschaften der Holländer und Genrebilder Waldmüllers. Viele Kopien sind sorgfältig gemalt und tragen den Namen des Vorbilds, manchmal auch den des Kopisten mit dem Zusatz „nach“ oder „Kopie“.
Galeriekopien werden nach Malqualität, Alter und Dekorationswert bewertet, nicht nach dem Rang des Vorbilds. Kopien des 18. Jahrhunderts sind gesuchter als späte. Problematisch sind Kopien, die nachträglich mit Signaturen des Originals versehen wurden; ein Vergleich mit dem Museumsbild klärt Maße und Abweichungen. Stempel von Museen wie dem Louvre, die genehmigte Kopien kennzeichneten, belegen die Entstehung in einer Galerie. Kopien im originalen Prunkrahmen haben zusätzlichen Dekorationswert.
Woran man es erkennt
- Vermerk „nach“ oder „Kopie“
- Alter der Kopie
- Nachträgliche Signaturen
- Museumsstempel auf der Rückseite
Künstler & Entwerfer
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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