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Gemälde & Ölbilder im 8. Bezirk, 1080 Wien

Ölbilder aus Josefstädter Altbauwohnungen verkaufen

Klimt hatte sein Atelier in der Josefstädter Straße 21, Rudolf von Alt starb 1905 in der Skodagasse – die Wohnungen dazwischen blieben oft über Generationen unverändert.

Wiens kleinster Bezirk kam vergleichsweise unbeschadet durch den Zweiten Weltkrieg. Kastenfenster, Doppelflügeltüren und Parkett sind in vielen Wohnungen original, und mit ihnen die Hängung: Porträts und Landschaften des 19. Jahrhunderts, über Jahrzehnte nicht umgehängt. Bürgerhäuser in Lenaugasse, Piaristengasse und Langer Gasse gehen auf Biedermeier und Vormärz zurück, die Gründerzeit füllte die übrigen Parzellen mit Wohnungen von drei bis fünf Zimmern. Wer hier auflöst, findet selten eine leere Wand.

Bis zu seinem Tod 1905 lebte und arbeitete Rudolf von Alt in der Skodagasse; seine Wiener Ansichten prägten Generationen von Sammlern. Ab 1892 nutzte Gustav Klimt ein Hofatelier in der Josefstädter Straße 21. Die Kuppelfresken von Maria Treu am Piaristenplatz, 1752/53 entstanden, waren Franz Anton Maulbertschs erster großer Wiener Auftrag. Das Theater in der Josefstadt erhielt 1822 durch Joseph Kornhäusel seine heutige Gestalt, Herbert Ploberger entwarf dort nach dem Krieg Bühnenbilder. Für bäuerliche Andachtsbilder bietet das Volkskundemuseum in der Laudongasse die wichtigste Vergleichssammlung der Stadt.

Wo Kastenfenster und Flügeltüren erhalten sind, entscheiden die Maße von Türstock und Stiege, ob ein Bild gerahmt hinausgeht. Etiketten Wiener Rahmenmacher und Kunsthandlungen auf der Rückseite helfen bei der Datierung, ebenso alte Klebezettel mit Adressen. Ist ein Porträt beschriftet, notieren Sie den Namen der dargestellten Person; ein Familienbild lässt sich so leichter einem Maler und einer Zeit zuordnen. Die Besichtigung im Bezirk ist kostenlos, das Angebot folgt danach.

Was in Josefstadt häufig auftaucht

  • Ölgemälde des 19. Jahrhunderts – Porträts und Landschaften in Familienbesitz.
  • Wiener Ansichten in der Tradition Rudolf von Alts – Bildersammlungen bürgerlicher Haushalte.
  • Biedermeier-Bildnisse – Bürgerhäuser der Zeit um 1820–1840 in Langer Gasse und Piaristengasse.
  • Andachtsbilder und Volkskunst-Malerei – Volkskundemuseum im Palais Schönborn als Vergleichssammlung.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 8. Bezirk.

Künstler

317

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

41

Materialien, Techniken & Punzen

13

Fragen zu Gemälde & Ölbilder

Kaufen Sie auch beschädigte Ölbilder?

Ja, wenn Motiv und Malqualität eine Restaurierung rechtfertigen. Risse, Löcher und abblätternde Farbe werden in der Bewertung berücksichtigt. Bitte kleben und reinigen Sie nichts.

Was bedeutet das Messingschild am Rahmen?

Messingschilder wurden oft von Händlern oder Besitzern angebracht und nennen nicht immer den richtigen Maler. Sie sind ein Hinweis, aber kein Beleg; Signatur und Malweise zählen mehr.

Kann ich mehrere Bilder auf einmal anbieten?

Ja. Bei Wohnungsauflösungen und Verlassenschaften werden alle Bilder in einem Termin gesichtet, das Angebot kann einzelne Stücke oder den gesamten Bestand umfassen. Die Räumung der übrigen Wohnung übernimmt auf Wunsch unsere Wiener Schwesterseite.

Sind Bilder ohne Rahmen weniger wert?

Nicht grundsätzlich. Ein passender Rahmen kann den Gesamtwert erhöhen, entscheidend ist aber die Malerei. Lose Leinwände sollten flach oder gerollt gelagert werden, nie gefaltet.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.