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Antiquitäten Wien

Gemälde & Ölbilder im 13. Bezirk, 1130 Wien

Gemälde aus Hietzinger Villen – Ankauf mit Provenienzprüfung

Klimts letztes Atelier lag in der Feldmühlgasse, Makart entwarf für die Hermesvilla: In Hietzinger Villen hängen Bilder, deren Geschichte oft eine eigene Prüfung verdient.

Ein großer Teil Hietzings besteht aus Villen und Einfamilienhäusern, oft seit drei oder vier Generationen in einer Hand. Eine Verlassenschaft umfasst hier oft ein ganzes Haus samt Garage, Gartenhaus, Keller und Dachboden – und Bilder in jedem Raum: Ahnenbilder im Speisezimmer, Landschaften im Salon, Garten- und Parkbilder im Wintergarten. In Alt-Hietzing um den Hietzinger Platz und in den Ortskernen von Ober St. Veit und Lainz stehen ältere Häuser, die auf Sommerhäuser von Hofbeamten und Adel zurückgehen.

In der Feldmühlgasse 11 richtete Gustav Klimt 1911/12 sein letztes Atelier ein; begraben ist er am Hietzinger Friedhof, Egon Schiele am Friedhof Ober St. Veit. Für die Hermesvilla im Lainzer Tiergarten entwarf Hans Makart Teile der Ausstattung. In Schloss Schönbrunn hielt Martin van Meytens die Hochzeit Josephs II. in einem Gemäldezyklus fest, Bernardo Bellotto malte 1759/60 eine Ansicht des Schlosses. Am Hietzinger Friedhof ist auch Carry Hauser bestattet, Maler der Neuen Sachlichkeit.

Viele Villen des Bezirks wurden ab 1938 enteignet, ihre Sammlungen zerstreut. Bilder der Wiener Moderne und Bestände, deren Weg durch die NS-Zeit führt, prüfen wir deshalb zuerst auf ihre Herkunft, erst dann folgt ein Angebot; Rechnungen, Ausstellungsetiketten und Familienunterlagen helfen dabei. Bei Hausauflösungen sichten wir Gemälde, Grafik und Rahmen gemeinsam mit dem übrigen Inventar. Soll das Haus danach geräumt werden, übernimmt das auf Wunsch unsere Schwesterseite entruempelung-danube.at.

Was in Hietzing häufig auftaucht

  • Gemälde der Wiener Moderne – Ateliers von Klimt und Schiele, Sammlerhaushalte; Provenienzprüfung vor dem Ankauf.
  • Ahnenbilder und Bildnisse in Villenbeständen – Häuser, die über Generationen in einer Familie blieben.
  • Garten- und Parkbilder – Schönbrunner Schlosspark und Villengärten als Motiv.
  • Bildnisse und Stillleben in Prunkrahmen des Historismus – Villen des späten 19. Jahrhunderts.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 13. Bezirk.

Künstler

317

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

41

Materialien, Techniken & Punzen

13

Fragen zu Gemälde & Ölbilder

Was bedeutet das Messingschild am Rahmen?

Messingschilder wurden oft von Händlern oder Besitzern angebracht und nennen nicht immer den richtigen Maler. Sie sind ein Hinweis, aber kein Beleg; Signatur und Malweise zählen mehr.

Kann ich mehrere Bilder auf einmal anbieten?

Ja. Bei Wohnungsauflösungen und Verlassenschaften werden alle Bilder in einem Termin gesichtet, das Angebot kann einzelne Stücke oder den gesamten Bestand umfassen. Die Räumung der übrigen Wohnung übernimmt auf Wunsch unsere Wiener Schwesterseite.

Sind Bilder ohne Rahmen weniger wert?

Nicht grundsätzlich. Ein passender Rahmen kann den Gesamtwert erhöhen, entscheidend ist aber die Malerei. Lose Leinwände sollten flach oder gerollt gelagert werden, nie gefaltet.

Wie alt muss ein Bild sein, damit es interessant ist?

Ein Mindestalter gibt es nicht. Ölbilder des 20. Jahrhunderts von bekannten oder gut ausgebildeten Malern sind ebenso gefragt wie ältere Werke. Ausschlaggebend sind Qualität, Motiv und Zustand.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.