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Gemälde & Ölbilder im 21. Bezirk, 1210 Wien

Gemälde verkaufen in Floridsdorf – von Am Spitz bis Stammersdorf

Hermann Nitsch kam 1938 in Floridsdorf zur Welt; in Gemeindebauten, Siedlungen und Winzerhäusern jenseits der Donau hängen Bilder aus Arbeiter- und Weinbauernfamilien.

Jenseits der Donau liegen Winzerhäuser in Strebersdorf und Stammersdorf, Kleingartenanlagen am Bisamberg und an der Alten Donau, Reihenhaussiedlungen, Gründerzeithäuser um Am Spitz und Gemeindebauten aus jedem Jahrzehnt seit 1920. In vielen Familien arbeiteten Großeltern und Eltern in der Lokomotivfabrik oder bei Lohner. Aus diesen Haushalten kommen Landschaften, Heiligenbilder und Familienporträts; in Winzerhäusern mit Presshaus und gewölbtem Keller hängen eher bäuerliche Andachtsbilder und Weinbaumotive. Großsiedlungen der 1960er- und 1970er-Jahre bringen Ölbilder dieser Jahrzehnte.

Hermann Nitsch wurde mit Schüttbildern und Aktionen zu einer Hauptfigur des Wiener Aktionismus; Grafik und Drucke seiner Richtung finden sich in Sammlungen des Bezirks. Am Dag-Hammarskjöld-Hof stammt das Mosaik „Abend“ von 1959 von Wolfgang Hutter, nach dem seit 2016 ein Platz benannt ist. Für eine Floridsdorfer Kirche gestaltete Ferdinand Kitt 1953 Fenster und Mosaiken. Die Nachkriegsjahre brachten so Kunst am Bau in den Bezirk, mit Namen, die auch im Handel mit Ölbildern eine Rolle spielen.

Erbt man in Stammersdorf ein Winzerhaus, gehören Presshaus, Keller und Garten dazu; Bilder stehen dort mitunter zwischen Fässern und Weinbaugerät, und Feuchtigkeit ist ein Thema. Kleingartenhäuser an der Alten Donau dienen seit den 1990ern immer öfter als ganzjähriger Wohnsitz und enthalten entsprechend mehr Hausrat. In der Großfeldsiedlung und im Karl-Seitz-Hof nennen Sie uns Stiege und Tür. Eine Anfrage per Formular mit zwei Fotos genügt für den Anfang.

Was in Floridsdorf häufig auftaucht

  • Schüttbilder, Grafik und Drucke des Wiener Aktionismus – Hermann Nitsch stammt aus dem Bezirk.
  • Bilder des Phantastischen Realismus – Wolfgang Hutters Mosaik am Dag-Hammarskjöld-Hof als lokaler Bezug.
  • Andachtsbilder und Weinbaumotive – Winzerhäuser in Stammersdorf und Strebersdorf.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 21. Bezirk.

Künstler

317

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

41

Materialien, Techniken & Punzen

13

Fragen zu Gemälde & Ölbilder

Wie alt muss ein Bild sein, damit es interessant ist?

Ein Mindestalter gibt es nicht. Ölbilder des 20. Jahrhunderts von bekannten oder gut ausgebildeten Malern sind ebenso gefragt wie ältere Werke. Ausschlaggebend sind Qualität, Motiv und Zustand.

Ich weiß nicht, wer mein Bild gemalt hat – können Sie trotzdem helfen?

Ja. Viele Gemälde tragen keine oder eine schwer lesbare Signatur. Anhand von Malweise, Bildträger, Motiv und Rahmen lässt sich meist Epoche und Schule bestimmen, manchmal auch ein Name.

Wie erkenne ich, ob mein Bild ein Druck ist?

Betrachten Sie eine helle Stelle mit der Lupe: Ein regelmäßiges Punktraster weist auf einen Druck hin. Gemalte Bilder zeigen unregelmäßige Pinselspuren und Farbränder. Im Zweifel schicken Sie ein Nahfoto.

Kaufen Sie auch beschädigte Ölbilder?

Ja, wenn Motiv und Malqualität eine Restaurierung rechtfertigen. Risse, Löcher und abblätternde Farbe werden in der Bewertung berücksichtigt. Bitte kleben und reinigen Sie nichts.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.