Seestücke und Hafenansichten
Meer, Schiffe, Küsten und Häfen von der Adria bis zur Nordsee, gemalt zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert.
Seestücke zeigen Schiffe im Sturm, Fischerboote am Strand, Häfen und Küsten im Abendlicht. Für Österreich war die Adria das Meer vor der Haustür: Triest, Pola, Venedig und die dalmatinische Küste wurden bis 1918 häufig gemalt, ebenso Schiffe der k. u. k. Kriegsmarine. Ivan Aivazovsky schuf in Feodossija auf der Krim zahllose Bilder von Stürmen und Mondnächten über dem Meer, Andreas Achenbach in Düsseldorf dramatische Brandungsbilder, Eugène Boudin die Strände der Normandie. Holländische Marinen des 17. Jahrhunderts begründeten die Gattung.
Bewertet werden Malqualität, Bewegung des Wassers und Erkennbarkeit von Schiffen und Orten. Schiffsporträts mit benennbaren Schiffen interessieren Sammler maritimer Themen. Aivazovsky wird häufig gefälscht, Signatur und Malweise werden mit dokumentierten Werken verglichen. Dunkle Seestücke mit vergilbtem Firnis wirken nach einer Reinigung oft deutlich heller. Kleinformate auf Karton und Holz sind leichter zu platzieren als Großformate. Bilder mit Adria-Motiven aus der Zeit der Monarchie haben in Österreich einen treuen Sammlerkreis.
Woran man es erkennt
- Adria-Motive vor 1918
- Benennbare Schiffe
- Fälschungen nach Aivazovsky
- Vergilbter Firnis
Künstler & Entwerfer
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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